Implenia punktet mit nachhaltigen Quartiersentwicklungen in der Schweiz und in Deutschland

23.03.2026


Implenia hat sich in der Schweiz und in Deutschland eine Reihe neuer Hochbau-Aufträge mit einem Gesamtvolumen von über 310 Millionen Schweizer Franken gesichert. Die Projekte sollen zwischen 2026 und 2028 realisiert werden. Der Bau- und Immobiliendienstleister positioniert sich damit weiter im Segment nachhaltiger Wohn- und Arbeitswelten sowie spezialisierter Infrastrukturbauten, darunter Einrichtungen für Bildung, Forschung, Pharma und eine Justizvollzugsanstalt.

In Vevey, in der stark nachgefragten Genferseeregion, tritt Implenia als Totalunternehmer für das neue Quartier „Jardins en Ville“ auf. Geplant sind 182 Eigentumswohnungen, ergänzende Gewerbeflächen, eine zweistöckige Tiefgarage und eine zentrale Grünanlage. Zusätzlich werden eine Dachterrasse mit Park sowie Obst- und Gemüsegärten realisiert. Die PEFC/FSC-zertifizierte Holzkonstruktion des Projekts soll die Standards Minergie-Eco sowie CECB A/B erfüllen und zielt damit auf hohe Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

In Mannheim errichtet Implenia am BUGA-Park schlüsselfertig das Spinelli-Wohnquartier in Holz-Hybridbauweise. Das Projekt umfasst zwei viergeschossige Gebäuderiegel sowie sieben vier- bis sechsgeschossige Punkthäuser mit insgesamt 225 Wohneinheiten. Das Quartier wird nach den Angaben der Projektverantwortlichen als erstes Stadtquartier für den gesamten Entwicklungsprozess von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert und dient damit als Referenz für integrierte nachhaltige Quartiersplanung.

Darüber hinaus schafft Implenia weiteren Wohnraum an attraktiven Lagen in Deutschland und der Schweiz. In Frankfurt entsteht im ersten Klimaschutzquartier der Stadt ein Ensemble von zwölf energieeffizienten Wohnhäusern mit rund 160 Passivhaus-Wohneinheiten. In München baut das Unternehmen in einer Arbeitsgemeinschaft nach einer vorgelagerten Pre-Construction-Phase ein Mehrfamilienhaus mit 186 Wohnungen und zusätzlichen gewerblichen Nutzungen. In Nürnberg realisiert Implenia in ressourcenschonender Holz-Hybridbauweise drei Gebäude mit 76 Mietwohnungen sowie Flächen für Kindertagesstätte und Gewerbe. Ergänzt werden die Wohnprojekte durch neue Betriebs- und Produktionsstätten für die Justizvollzugsanstalt Siegburg sowie Bauten für Bildungs-, Forschungs- und Pharmaeinrichtungen, die das Hochbauportfolio des Konzerns verbreitern.

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Europageschäft zieht an: Basler setzt Wachstumskurs zu Jahresbeginn 2026 fort

17.03.2026


Die Basler AG hat 2025 ein kräftiges Wachstum und eine deutliche Wende bei der Profitabilität erzielt. Der Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten für Computer-Vision-Anwendungen steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf 224,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) drehte von einem bereinigten Minus von 12,6 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 16,2 Millionen Euro, was einer EBT-Marge von 7,2 Prozent entspricht. Nach Unternehmensangaben lagen Umsatz und Ertragskennziffern am oberen Ende der im Jahresverlauf zweimal angehobenen Prognosespanne.

Auch auf der Nachfrageseite setzte Basler ein deutliches Ausrufezeichen: Der Auftragseingang kletterte 2025 um 23 Prozent auf 237,1 Millionen Euro und legte damit stärker zu als der Umsatz. Das Unternehmen wuchs damit nach eigener Darstellung deutlich schneller als der Gesamtmarkt. Wesentliche Treiber waren größere Kundenprojekte in China und den USA, vor allem in den Anwendungsfeldern Logistik, KI‑Hardwareproduktion und Batterieproduktion. Im zweiten Halbjahr kam zusätzlich Rückenwind aus Europa hinzu, wo Basler von einer Belebung des Geschäfts in einem breiten Spektrum von Anwendungen profitierte.

Die Kosten- und Ertragsstruktur des Konzerns verbesserte sich im Zuge des Aufschwungs spürbar. Das EBITDA sprang auf 34,9 Millionen Euro nach 9,3 Millionen Euro im Vorjahr, das EBIT auf 17,7 Millionen Euro nach einem bereinigten Minus von 10,1 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss erreichte 11,6 Millionen Euro nach einem angepassten Fehlbetrag von 14,2 Millionen Euro im Jahr 2024. Neben dem höheren Umsatzvolumen trugen eine verbesserte Rohertragsmarge sowie die in den Vorjahren umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen zur Ergebniswende bei, die die Personalkostenbasis nachhaltig senkten.

Auch die Barmittelgenerierung zog deutlich an: Der freie Cashflow lag 2025 bei 18,5 Millionen Euro, nach 2,6 Millionen Euro im Jahr zuvor. Die Unternehmensführung verweist darauf, dass die positive Geschäftsdynamik im Laufe des Jahres 2025 stetig zunahm und sich in den ersten Wochen des neuen Geschäftsjahres fortgesetzt hat. Detaillierte und testierte Zahlen will Basler im Rahmen des endgültigen Jahresabschlusses vorlegen; die jetzt veröffentlichten Werte sind als vorläufig einzustufen.