Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben die strategischen Weichen für die Erweiterung der Weststrecke in Oberösterreich gestellt. Im neuen ÖBB-Rahmenplan für den Zeitraum von 2027 bis 2032 sind konkrete Schritte für den Ausbau des Abschnitts zwischen Wels und Lambach vorgesehen. Ziel ist es, die Kapazitäten der Strecke durch eine viergleisige Erweiterung signifikant zu erhöhen.
Für die reine Planungsphase und die Vorbereitungen veranschlagt das Unternehmen ein Budget von insgesamt 66,8 Millionen Euro. Diese Summe umfasst neben dem Streckenausbau auch die detaillierten Planungen für den Umbau des Welser Hauptbahnhofs. Die Investition in die Planung bildet das Fundament für die spätere bauliche Umsetzung der Infrastrukturprojekte.
Ein wesentlicher Aspekt der Planung ist die strategische Verknüpfung mit weiteren Projekten der Region. Laut den ÖBB gelten die Maßnahmen zwischen Wels und Lambach sowie der Umbau des Bahnhofs als notwendige Grundlage für die sogenannte „Neue Innkreisbahn“. Diese wird bereits jetzt in den Vorbereitungen mitgedacht, um eine integrierte Netzstruktur zu gewährleisten.
Die Fixierung dieser Schritte im Rahmenplan unterstreicht die Bedeutung des Korridors für den österreichischen Schienenverkehr. Durch die viergleisige Führung soll die Effizienz der Weststrecke langfristig gesteigert werden. Die kommenden Jahre bis 2032 werden somit maßgeblich von der präzisen Ausarbeitung dieser technischen und baulichen Details geprägt sein.




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