Der Rechnungshof hat in seinem Endbericht zum Großprojekt "Festspielbezirk 2030" der Salzburger Festspiele deutliche Kritik an der finanziellen Planung geäußert. Im Zentrum der Kritik steht das Fehlen der Finanzierung für einen "erheblichen Teil des Gesamtprojekts". Die Behörde warnt davor, dass wesentliche Mittel für die Umsetzung des Vorhabens derzeit nicht gesichert sind.
Besonders problematisch ist die mögliche Erhöhung der Gesamtkosten, da eine entsprechende Schwankungsbreite nicht ausgewiesen wurde. Während die prognostizierten Kosten ursprünglich mit 532,07 Millionen Euro beziffert worden waren, könnten sie nun auf bis zu 636,23 Millionen Euro ansteigen. Diese Differenz verdeutlicht die finanziellen Risiken, die mit dem Projekt verbunden sind.
Konkret fehlen laut dem Bericht mit Stand Oktober 2025 noch verbindliche Vereinbarungen für beträchtliche Summen. Die Finanzierungslücke wird auf einen Betrag zwischen 88,84 und 193 Millionen Euro geschätzt. Diese fehlenden Zusagen stellen eine erhebliche Unsicherheit für die langfristige Planung des Bezirks dar.
Trotz der scharfen Kritik des Rechnungshofs halten die Salzburger Festspiele an ihren ursprünglichen Zielen fest. Seitens der Festspiele wurde erklärt, dass man beabsichtige, das Budget einzuhalten. Es bleibt abzuwarten, wie die Organisation die identifizierten Finanzierungslücken schließen wird.




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