4. CISCE zeigt, wie Innovationen die globalen Lieferketten vorantreiben

29.05.2026

Mehr als 160 weltweite Markteinführungen und Debüts; erster Auftritt einer eigenen KI-Zone

BEIJING, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die 4. China International Supply Chain Expo (CISCE) wird vom 22. bis 26. Juni in Beijing stattfinden. Li Xingqian, stellvertretender Vorsitzender des China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT), sagte, dass Innovation ein zentraler Schwerpunkt der Messe bleibe. Bei der diesjährigen Ausgabe werden drei wichtige Innovationsinitiativen vorgestellt, die die globale Zusammenarbeit in der Lieferkette fördern sollen.

The State Council Information Office of China held a press conference to brief on the preparations for the 4th China International Supply Chain Expo (CISCE).

Auf der Digital Technology wird es zum ersten Mal eine eigene KI-Zone geben. Der Abschnitt wurde in Zusammenarbeit mit weltweit führenden Halbleiterunternehmen entwickelt und ist um die KI-Industriekette herum strukturiert – von Daten und Sensorik über Rechenleistung und Algorithmen bis hin zu realen Anwendungen und Lösungen. Dort werden führende KI-Unternehmen aus China und dem Ausland, darunter NVIDIA, zusammenkommen und das gesamte Ökosystem der KI-Branche vorstellen.

Mehr als 160 neue Produkte, Technologien, Dienstleistungen und Anwendungsszenarien werden während der fünftägigen Veranstaltung erstmals vorgestellt. Im Rahmen des CISCE LaunchPad werden mehr als 30 wichtige Veranstaltungen stattfinden, die den Ausstellern eine Plattform bieten, um neue Innovationen vorzustellen und technologische Fortschritte zu präsentieren.

Die im letzten Jahr erstmals eingeführte Innovation Chain Zone wird mit erheblichen Verbesserungen zurückkehren. Die Zone stützt sich auf drei Säulen: institutionelle Rahmenbedingungen, Innovationsplattformen und Unterstützungsdienste. Sie soll alle Phasen der Innovationskette miteinander verbinden, vom Schutz des geistigen Eigentums und der Technologie-Inkubation bis hin zur Vermarktung und Umsetzung, und so zu einem besser vernetzten Innovationsökosystem beitragen. Auf der diesjährigen Messe werden auch aufstrebende und künftige Branchen im Mittelpunkt stehen, darunter künstliche Intelligenz (KI), Tiefflug, Biofertigung und Quantentechnologie, wobei die gesamte Branchenlandschaft von Daten und Rechenleistung bis hin zu praktischen Anwendungen vorgestellt wird.

Während der Messe werden die Organisatoren die Ausgabe 2026 des Global Supply Chain Promotion Report sowie eine neue Global Supply Chain Resilience Index Matrix und andere aktuelle Forschungsergebnisse veröffentlichen. Darüber hinaus werden auf der Messe Branchenkarten für die sechs Kernbereiche der Lieferkette – digitale Technologie, fortschrittliche Fertigung, grüne Landwirtschaft, gesundes Leben, intelligente Fahrzeuge und saubere Energie – sowie ein spezieller Ausstellungsbereich für Lieferkettenservices veröffentlicht. In diesen Karten werden die wichtigsten Stufen der Lieferkette und die an jeder Stufe beteiligten Unternehmen dargestellt.

Weitere Informationen finden Sie auf: China International Supply Chain Expo.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2989537/China_International_Supply_Chain_Expo.jpg

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2427202/CISCE_Logo.jpg

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Syrische Rückkehrwelle: Deutschland bleibt im UNHCR-Ranking Randphänomen

04.05.2026

Seit dem Sturz des Assad-Regimes am 8. Dezember 2024 sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als 1,6 Millionen syrische Flüchtlinge in ihr Herkunftsland zurückgekehrt. Je nach Stichtag schwanken die gemeldeten Zahlen leicht: Zum 16. April 2026 spricht das UNHCR von 1,614 Millionen Rückkehrern, für den 30. April 2026 werden rund 1,63 Millionen genannt. Zunächst hatte die „Welt am Sonntag“ über die Entwicklung berichtet. Die Rückkehrbewegung setzt damit deutlich früher und stärker ein, als viele europäische Regierungen noch vor wenigen Jahren erwartet hatten.

Den UNHCR-Daten zufolge kommt der überwiegende Teil der Heimkehrer aus den unmittelbaren Nachbarstaaten Syriens. Bis Mitte April 2026 reisten 634.000 Syrer aus der Türkei aus, 621.000 aus dem Libanon und 284.000 aus Jordanien. In der späteren Statistik zum 30. April werden die Größenordnungen mit fast 640.000 Rückkehrern aus der Türkei, etwa 630.000 aus dem Libanon und rund 285.000 aus Jordanien bestätigt. Damit tragen insbesondere die Aufnahmeländer in der Region die Hauptlast sowohl der Flucht- als nun auch der Rückkehrbewegung.

Deutschland spielt in den UNHCR-Übersichten bislang nur eine Nebenrolle. Die Bundesrepublik wird nicht gesondert ausgewiesen, sondern in der Kategorie „Sonstige Länder“ mit insgesamt rund 6.100 Rückkehrern geführt. Nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) sind allein im vergangenen Jahr 3.678 syrische Flüchtlinge freiwillig aus Deutschland nach Syrien ausgereist. Insgesamt leben mehr als 900.000 Syrer in Deutschland. Nach dem Ende des Bürgerkriegs und dem Machtwechsel in Damaskus ist die Zahl der Neuankömmlinge deutlich gesunken.

Die Bundesregierung hat wiederholt betont, dass sie in vielen Fällen den ursprünglichen Schutzgrund für syrische Flüchtlinge als entfallen ansieht, verweist bei konkreten Schritten aber auf die rechtlichen Hürden. Das Bamf kann in sogenannten Widerrufsverfahren prüfen, ob sich die Lage im Herkunftsland so dauerhaft und erheblich verändert hat, dass ein Schutztitel nicht mehr erforderlich ist. Nach Behördenangaben ist dieses Kriterium bislang nicht erfüllt. Widerrufsprüfungen finden daher weiterhin nur „anlassbezogen“ statt – etwa nach unerlaubten Heimreisen oder schweren Straftaten. Zwar verzeichnet der jüngste Länderreport des Bamf seit dem Regierungswechsel in Syrien einen tendenziellen Rückgang von Konfliktvorfällen und Getöteten, gleichzeitig wird aber auf die weiterhin angespannte wirtschaftliche und humanitäre Situation hingewiesen.