4‑Year Running: Anti-Cheat Expert (ACE) Appears at Gamescom, Partnering with European Game Studios

28.08.2026

COLOGNE, Germany, Aug. 28, 2026 /PRNewswire/ -- Anti-Cheat Expert (ACE) returned to Gamescom for the fourth consecutive year, presenting a full-lifecycle security framework for complex game operations. During the event, ACE and Tencent Cloud signed a partnership agreement with German game developer Sandbox Interactive GmbH. The Android client of Sandbox Interactive's sandbox MMORPG Albion Online will integrate ACE Anti-Cheat Standard, with the protected version scheduled to launch by the third quarter of 2026.

As games expand across platforms and regions, security risks increasingly extend beyond individual matches. Cheating can affect competitive fairness, player assets, virtual economies and the long-term health of live-service titles. Developers therefore need security systems that evolve alongside changing gameplay, operating environments and threat patterns.

Drawing on 21 years of experience, ACE connects anti-cheat protection, game and client hardening, in-game economic risk management and game threat intelligence. By combining technical defense with risk assessment and ongoing operational support, ACE helps mobile and PC developers move from responding to isolated incidents toward managing security throughout the game lifecycle.

ACE and Tencent Cloud formalized their cooperation with Sandbox Interactive during Gamescom, bringing ACE's mobile game security experience to Albion Online. The title combines cross-platform gameplay with a player-driven economy, where combat, resource production, trading and persistent player assets are closely connected. Following more than a year of evaluation, testing and technical consultation, Sandbox Interactive selected ACE Anti-Cheat Standard (for Android), supported by Tencent Cloud's technical and localized services.

Jon Davis, Technical Director at Sandbox Interactive, said ACE delivered the detection coverage required by the project, while the responsiveness of the ACE and Tencent Cloud teams helped advance the international integration efficiently. He added that stronger two-way validation between the client and server was an important extension of the game's existing anti-cheat efforts.

Over the past 21 years, ACE has served hundreds of games and hundreds of millions of players worldwide. Its fourth consecutive Gamescom appearance reflects its continued effort to turn security expertise validated at scale within Tencent Games into adaptable services for global developers, helping build fairer, healthier and more sustainable game environments.

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.