Aduna führt in Zusammenarbeit mit großen US-Mobilfunkanbietern die netzwerkbasierte Authentifizierung als Alternative zu SMS-Codes ein

08.07.2026

PLANO, Texas, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Aduna, ein weltweit führender Anbieter standardisierter Netzwerk-APIs, gab heute einen bedeutenden Fortschritt im Bereich der digitalen Sicherheit bekannt, der darauf abzielt, Betrugsfälle im gesamten US-amerikanischen Mobilfunk-Ökosystem zu reduzieren. In Zusammenarbeit mit AT&T, T-Mobile und Verizon führt Aduna eine Netzwerklösung ein, die Millionen von US-Mobilfunknutzern vor der zunehmenden Flut von KI-gestütztem Identitätsdiebstahl schützen soll.

Aduna-Logo

Seit Jahren dienen Einmal-Passwörter (OTPs) per SMS als Standardmethode zur Benutzerauthentifizierung. Da Cyberkriminelle mittlerweile jedoch KI und ausgeklügelte Social-Engineering-Betrugsmaschen einsetzen, um OTPs zu umgehen, gewinnen zusätzliche Authentifizierungsoptionen zunehmend an Bedeutung.

Die Lösung zur Nummernverifizierung von Aduna bestätigt, dass Nutzer tatsächlich die sind, für die sie sich ausgeben – und zwar durch eine starke, besitzbasierte Authentifizierung, bei der die Echtheit einer Mobilfunknummer beim Netzbetreiber sowie deren Zuordnung zur verwendeten SIM-Karte und zum Gerät überprüft wird. Dies geschieht in Echtzeit und ohne die Unannehmlichkeiten und Risiken von SMS-OTPs.

Frühere Versuche einer netzwerkbasierten Verifizierung scheiterten häufig, wenn Nutzer über WLAN verbunden waren oder bestimmte Geräte verwendeten. Der jüngste Durchbruch überwindet diese technischen Hindernisse und ermöglicht es, dass die Technologie nahtlos auf allen gängigen Betriebssystemen und Netzwerktypen funktioniert. Damit soll praktisch jedem Smartphone-Nutzer in den Vereinigten Staaten ein einheitliches und sicheres Anmeldeerlebnis geboten werden.

„Wir treten in eine Ära ein, in der Ihre Handynummer einer Ihrer sichersten digitalen Ausweise ist", sagte Anthony Bartolo, CEO von Aduna. „Durch die direkte Authentifizierung der Nutzer über das Mobilfunknetz in Echtzeit können wir die Kundenhürden verringern und gleichzeitig das Risiko von Betrug durch das Abfangen von Daten oder die Übernahme von Konten erheblich reduzieren."

Die Einführung erfolgt vor dem Hintergrund, dass US-Verbraucher laut FTC[1] im vergangenen Jahr Betrugsverluste in Rekordhöhe von 15,9 Milliarden US-Dollar verzeichneten, während die Besorgnis über immer raffiniertere, KI-gestützte Betrugsmaschen zunimmt. Der auf Netzwerkebene ansetzende Ansatz von Aduna bietet:

  • Erweiterte Sicherheit: Die Überprüfung erfolgt nahezu in Echtzeit und trägt so dazu bei, „Man-in-the-Middle"-Angriffe zu verhindern.
  • Gesamtreichweite: Durch eine einzige Integration erhalten Unternehmen Zugriff auf verifizierte Identitätsdaten aus den Netzwerken von AT&T, T-Mobile und Verizon.
  • Bessere Konversion: Durch den Wegfall des Schritts „Warten auf eine SMS" können Unternehmen ein besseres Nutzererlebnis bieten, die Zahl der abgebrochenen Anmeldungen verringern und die Kosten für den Kundensupport senken.

Durch den Einsatz einer starken, auf dem Besitzprinzip basierenden Authentifizierung zwischen Netzbetreibern und ihren Kunden setzt die Nummernüberprüfung von Aduna neue Maßstäbe für die digitale Identität. Für Hyperscaler, Systemintegratoren und App-Entwickler bietet es eine Möglichkeit, das Vertrauen der Verbraucher in einer immer komplexer werdenden digitalen Landschaft zurückzugewinnen.

Zitat – AT&T

„Bei AT&T konzentrieren wir uns darauf, das Netzwerk als Plattform für Innovationen weiterzuentwickeln", sagte Lani Ingram, Vice President von AT&T Connected Solutions bei AT&T Business. „Die Nummernüberprüfung von Aduna stellt einen wichtigen Schritt dar, wie Unternehmen und Entwickler sicher mit dem Netzwerk interagieren können. Durch standardisierte Netzwerk-APIs ermöglichen wir eine Echtzeit-Authentifizierung, die über herkömmliche Methoden wie SMS-Codes hinausgeht. Unsere Zusammenarbeit mit Aduna spiegelt unser gemeinsames Engagement für offene Innovation und die Bereitstellung sicherer, nahtloser digitaler Erlebnisse in großem Maßstab wider." 

Zitat – T-Mobile

„T-Mobile leistet seit Jahren Pionierarbeit im Bereich der netzwerkbasierten Authentifizierung, und die Ergebnisse sprechen für sich – von den nahtlosen, sicheren Nutzererlebnissen, die wir in T-Life integriert haben, bis hin zur Netzwerkintelligenz, die wir nun dem gesamten Ökosystem zur Verfügung stellen", sagte Dirk Mosa, SVP, Spectrum, Wholesale & Roaming bei T-Mobile. „Mit der Nummernüberprüfung erhalten Entwickler und Unternehmen direkten Zugang zu derselben Vertrauensbasis auf Netzbetreiber-Ebene, auf der auch unsere eigenen Produkte basieren. Das Netz von T-Mobile ist dabei der entscheidende Faktor – es ermöglicht eine in Echtzeit erfolgende, auf dem Besitz basierende Authentifizierung, die die Schwachstellen von SMS-Codes in großem Maßstab beseitigt. Die Zukunft der digitalen Identität verläuft über das Netz der Netzbetreiber, und T-Mobile ist dabei führend."

Zitat – Verizon 

„Angesichts der zunehmenden Verbreitung ausgeklügelter neuer Betrugsmethoden benötigen Verbraucher die neuesten sicheren, netzwerkbasierten Verfahren zur Identitätsprüfung, um sich schützen zu können", sagte Shamik Basu, VP of Strategic Connectivity bei Verizon Business. „Durch diese Zusammenarbeit mit Aduna nutzen wir unser Netzwerk, um Reibungsverluste durch nahtlose Abläufe zu ersetzen und so ein Authentifizierungserlebnis in Echtzeit zu ermöglichen, das zum Schutz unserer Nutzer beiträgt und die digitale Customer Journey sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher optimiert. Dies ist ein entscheidender Schritt beim Aufbau eines widerstandsfähigen digitalen Ökosystems, in dem Sicherheit und Benutzererlebnis Hand in Hand gehen."

Informationen zu Aduna 

Aduna ist ein wegweisendes Gemeinschaftsprojekt einiger der weltweit führenden Telekommunikationsanbieter und Ericsson, das darauf abzielt, Entwicklern weltweit die Möglichkeit zu geben, Innovationen voranzutreiben, indem sie das volle Potenzial der Netzwerke über gemeinsame Netzwerk-APIs (Application Programming Interfaces) ausschöpfen. Zu den Kooperationspartnern gehören AT&T, Bharti Airtel, Deutsche Telekom, KDDI, Orange, Reliance Jio, Singtel, Telefonica, Telstra, T-Mobile, Verizon und Vodafone. Zu Adunas Partnerplattformen für Entwickler gehören Google Cloud, Infobip, Sinch und Vonage. Durch die Kombination von Netzwerk-APIs von mehreren Betreibern weltweit unter einer einheitlichen Plattform, die auf dem Open-Source-Projekt CAMARA basiert, das von der GSMA und der Linux Foundation vorangetrieben wird, bietet Aduna eine standardisierte Plattform, um die Zusammenarbeit zu fördern, das Nutzererlebnis zu verbessern und das Branchenwachstum voranzutreiben. 

Weitere Informationen über Netzwerk-APIs und Aduna finden Sie auf adunaglobal.com. 

Hinweise für Redaktionen

(1) FTC sagt vor dem Gemeinsamen Wirtschaftsausschuss über die Bemühungen der Behörde zur Betrugsbekämpfung aus | Federal Trade Commission  

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Medienkontakt:  

E-Mail: MediaRelations@adunaglobal.com 

Tel.: +46 10 719 69 92  

 

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.