BUDAPEST, Ungarn, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- aiMotive, ein führender Anbieter von KI-Technologien für die Automobilindustrie, gibt heute die offizielle Markteinführung von aiWare5 bekannt, seiner NPU-IP der neuesten Generation für die Automobilindustrie. Nach einem erfolgreichen Soft Launch auf der CES und einer deutlichen Erweiterung des aiWare-Ökosystems durch eine strategische Partnerschaft mit Socionext, um den Anforderungen globaler Tier-1- und OEM-Partner gerecht zu werden, steht aiWare5 nun für die allgemeine Lizenzierung zur Verfügung. aiWare wurde zwar schon immer darauf ausgelegt, jegliche KI-Workloads im Automobilbereich zu beschleunigen, doch diese neueste Version bietet zudem vollständige Unterstützung für den aktuellen aiDrive-Software-Stack für autonomes Fahren, dessen allgemeine Lizenzierung kürzlich angekündigt wurde.

Im Gegensatz zu vielen anderen universell einsetzbaren NPUs auf dem Markt wurde aiWare von Grund auf speziell für die Inferenzverarbeitung im Automobilbereich entwickelt. aiWare5 bietet gegenüber dem serienerprobten aiWare4 zahlreiche wesentliche Verbesserungen, indem es die branchenführende Effizienz beibehält und gleichzeitig den für Systeme der nächsten Generation erforderlichen enormen Durchsatz deutlich steigert. Während aiWare4 seine Leistungsfähigkeit bereits durch die Bereitstellung vollständiger L2+-Fahrlösungen auf kostengünstigen Plattformen wie dem Nextchip APACHE6 unter Beweis gestellt hat, führt aiWare5 zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen ein, darunter:
Diese einzigartige Kombination aus Leistungsskalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit bei der Systemmodellierung ermöglicht schnellere Designzyklen – von Edge-Sensorprozessoren bis hin zu zentralisierten Hochleistungs-Fahrzeug-Computing-Plattformen.
Als weltweit erste ISO 26262 ASIL B-zertifizierte NPU-IP bietet aiWare eine sicherheitsorientierte Grundlage für Serien-Automobilprogramme. Entwickelt als Safety Element out of Context (SEooC), wird es durch umfassende Sicherheitsdokumentation und Compliance-Unterstützung ergänzt, was die Integration in ASIL B- und höher konforme Systeme vereinfacht.
Über die Hardware hinaus wird aiWare5 durch branchenführende Entwicklungstools ergänzt. Der einzigartige, GPU-optimierte aiWare-Emulator ermöglicht eine groß angelegte Software-in-the-Loop (SiL)-Validierung des endgültigen KI-basierten ADAS-Software-Stacks ohne Ziel-Silizium. In Kombination mit aiWare Studio – das eine Offline-Optimierung neuronaler Netze und eine Leistungsabschätzung mit einer Abweichung von weniger als 5 % vom endgültigen Silizium ermöglicht – können Entwicklungsteams den Großteil der Workload-Optimierung bereits vor der Verfügbarkeit der Hardware abschließen, was die Entwicklungszeiten und das Integrationsrisiko erheblich reduziert.
Das deterministische Design der Architektur unterstützt zudem die Zertifizierungsbemühungen und gewährleistet vorhersehbare, serienreife Leistung in sicherheitskritischen Automobilanwendungen.
„aiWare5 stellt einen großen Schritt vorwärts bei der skalierbaren, serienreifen KI-Beschleunigung für den Automobilbereich dar", sagte Márton Fehér, SVP of Semiconductor Engineering. „Von Anfang an haben wir uns der automobil-nativen Inferenz verschrieben. Während andere allgemeine Designs anpassen, ermöglicht uns unser Fokus auf die spezifischen Anforderungen der Fahrzeugumgebung, OEMs und Halbleiterpartnern eine konkurrenzlose, sicherheitszertifizierte und zukunftssichere NPU-IP-Lösung anzubieten."
aiWare5 ist ab sofort für die sofortige Lizenzierung und IP-Bereitstellung verfügbar und eignet sich für die Integration in Automotive-SoCs der nächsten Generation, dedizierte KI-Beschleuniger-Coprozessoren oder Chiplets.
Weitere Informationen finden Sie auf: www.aimotive.com
Kontakt:
Bence Boda
Marketing Director
bence.boda@aimotive.com
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Der chinesische Smartphone-Hersteller Vivo vollzieht seinen offiziellen Markteintritt in der Schweiz und startet gleichzeitig einen eigenen Webshop für Schweizer Kundinnen und Kunden. Bislang waren Vivo-Geräte hierzulande nur über Dritthändler erhältlich. Mit dem direkten Vertrieb will der Konzern seine Präsenz im hiesigen Markt ausbauen und sich in einem von Apple und anderen etablierten Marken dominierten Premium-Segment positionieren.
Zum Start lanciert Vivo sein aktuelles Flaggschiff X300 Ultra, das in der Schweiz für 1.824 Franken angeboten wird. Global zählt der Konzern zu den fünf größten Smartphone-Produzenten und hat im ersten Quartal 2026 nach eigenen Angaben weltweit mehr als 21 Millionen Geräte verkauft. In Europa ist Vivo seit 2020 aktiv, ließ sich mit dem Schritt in die Schweiz jedoch bis jetzt Zeit.
Im Zentrum der Vermarktung des X300 Ultra steht die Kamera-Ausstattung. Das Gerät verfügt laut Hersteller über ein Zeiss-Triple-Prime-System mit Brennweiten von 85, 35 und 14 Millimetern sowie einer weiterentwickelten Farbtechnologie, die Smartphone-Fotografie auf ein neues Niveau heben soll. Die Hauptkamera bietet eine Auflösung von 200 Megapixeln. Zielgruppe sind Foto- und Videograf:innen, denen Vivo ein „aussergewöhnliches Nutzungserlebnis“ verspricht. „Mit dem X300 Ultra bringen wir erstmals ein Gerät unserer Ultra-Serie – und damit auch unser bislang innovativstes Kamera-Flaggschiff – in die Schweiz und markieren zugleich unseren offiziellen Markteintritt“, sagt Martin Wallner, Vice President von Vivo Österreich und der Schweiz.
Technisch setzt Vivo beim X300 Ultra auf ein 6,82 Zoll großes LTPO-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1.440 x 3.168 Pixeln. Das Dual-SIM-fähige Gerät unterstützt 4G, 5G, WLAN, NFC und Bluetooth 5.4 und ist mit einem 6.600-mAh-Akku ausgestattet. Das Smartphone bringt 232 Gramm auf die Waage, ist 8,49 Millimeter dick und kommt in den Farbvarianten „Volcano Black“ und „Steppe Green“. Eine Armor-Glass-Aussenhülle sowie IP68- und IP69-Zertifizierungen gegen Staub und Wasser sollen für besondere Robustheit sorgen. In Deutschland hat Vivo den Marktstart des Modells für den 24. April 2026 mit einem Preis von 1.999 Euro angegeben.