Apollo Hospitals startet „Always Open, Always Here" - eine weltweite Premiere im Gesundheitswesen aus Indien

20.08.2026

NEU-DELHI, 20. August 2026 /PRNewswire/ -- Apollo Hospitals hat unter dem Motto „Always Open. Immer für Sie da."gestartet – eine einzigartige Initiative, die routinemäßige und geplante Gesundheitsleistungen an allen sieben Tagen der Woche, einschließlich sonntags, zugänglich macht.

Dr. M Srinivasan, Member, Niti Aayog, inaugurates the Apollo Always Open Always Here initiative in the presence of Dr. Prathap C Reddy, Founder & Chairman and Dr. Sangita Reddy, Joint Managing Director, Apollo Hospitals

Die Notfall-, Intensiv- und stationären Leistungen von Apollo stehen seit jeher rund um die Uhr zur Verfügung. Die neue Initiative erweitert das Angebot an ambulanten Konsultationen, diagnostischen Untersuchungen, Vorsorgeuntersuchungen, Nachsorgeuntersuchungen und geplanten Eingriffen auf den Sonntag und hilft so Patienten und ihren Familien, rechtzeitig medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen, ohne auf einen Wochentag warten zu müssen.

Laut dem Bericht „Health of the Nation 2026" von Apollo belastet die zunehmende Verbreitung von Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes und Stoffwechselstörungen die Inder in ihren produktivsten Lebensjahren immer stärker.

Unser Zen-Gesundheitsprogramm —mit umfassenden und fortschrittlichen Untersuchungenerkennt die frühesten Anzeichen einer Erkrankung, oft noch bevor Symptome auftreten.

Dr. Prathap C. Reddy, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Apollo Hospitals Group, sagte: „Seit mehr als vier Jahrzehnten vertritt Apollo die Überzeugung, dass es im Gesundheitswesen nicht nur um die Behandlung von Krankheiten geht, sondern auch um den Schutz der Gesundheit und die Prävention von Krankheiten." „Immer geöffnet. Immer da." ist die Fortsetzung dieses Versprechens. Wir standen schon immer für Notfälle und die Intensivversorgung zur Verfügung. Dieses Engagement dehnen wir nun auf die Routine- und Vorsorgeversorgung an allen sieben Tagen der Woche aus. „Das ist unser Versprechen an jeden Inder."

Er fügte hinzu: „Diese Initiative ist auch eine Würdigung aller Ärzte, Pflegekräfte, Techniker und Mitarbeiter im Gesundheitswesen bei Apollo sowie ihrer Familien. Der Gesundheitsbereich ist ein Berufszweig, der auf selbstloser Hilfsbereitschaft basiert. Dank ihres Engagements können wir diesen Schritt für Patienten und Familien in ganz Indien gehen. Wenn schon eine einzige rechtzeitige Beratung dazu beiträgt, eine Krankheit frühzeitig zu erkennen oder eine Krise zu verhindern, hätten wir ein Leben verändert. Wenn wir Millionen von Menschen dazu inspirieren könnten, schon vor einer Krise auf Vorsorge zu setzen, hätten wir die Zukunft verändert."

Seit 1983 spielt Apollo eine prägende Rolle im indischen Gesundheitswesen: Herzoperationen, die zuvor noch nie in Indien durchgeführt worden waren; das erste Protonen-Krebszentrum Südasiens; die durch den „Master Health Check" wegweisende Vorsorge, von der bereits über 30 Millionen Menschen profitiert haben; sowie eines der weltweit meistfrequentierten Transplantationsprogramme für solide Organe. Apollo Prohealth ist das erste KI-gestützte System zur Risikovorhersage und -analyse, das Einzelpersonen dabei helfen soll, Gesundheitsrisiken früher zu erkennen und fundierte Maßnahmen zu ergreifen, bevor sich Erkrankungen weiterentwickeln. Mittlerweile kommen Patienten aus über 150 Ländern zu Apollo.

Apollo-Hospitals Logo

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.