NEW YORK, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- CLO Virtual Fashion („CLO"), der führende Innovator im Bereich der 3D-Bekleidungsdesign-Technologien, hat eine Einigung erzielt, mit der die US-Patentverletzungsklage gegen Zhejiang Lingdi Digital Technology Co., Ltd. (auch bekannt als Linctex), das Unternehmen hinter Style3D, beendet wird. In der im Jahr 2023 eingereichten Klage wurde Linctex vorgeworfen, die patentierte Technologie von CLO vorsätzlich und ohne Genehmigung genutzt zu haben. Mit der Klage wurden Schadenersatz und eine Unterlassungsverfügung beantragt, um die Verletzung von drei Patenten von CLO in den USA zu unterbinden. Im Rahmen der Einigung hat Linctex eingeräumt, dass die beanstandete Software „Style3D Studio" die von CLO geltend gemachten Patente (US-Patent-Nr. 10.733.773, 11.410.355 und 11.222.448) verletzt. Darüber hinaus hat Linctex auch eingeräumt, dass die von CLO geltend gemachten Patente gültig und durchsetzbar sind. Die übrigen Bedingungen der Einigung bleiben vertraulich.

Seit über 15 Jahren hat sich CLO durch unermüdliches Engagement in Forschung und Entwicklung sowie eine Kultur der Innovation das Vertrauen zahlreicher Branchen gesichert – darunter Modedesign, Bekleidungsproduktion, Automobilindustrie, Haushaltswaren, Filmproduktion, VFX und Gaming. Um die Ideen und Erfindungen des Unternehmens zu schützen, unterhält CLO ein umfangreiches Portfolio an Patenten und geistigem Eigentum weltweit, unter anderem in den Vereinigten Staaten, Europa, Südkorea und China. CLO setzt sich weiterhin unerschütterlich für den Schutz seiner firmeneigenen Technologie und seines geistigen Eigentums ein.
„CLO hat jahrelang erhebliche Ressourcen und Energie in die Entwicklung bahnbrechender Lösungen investiert, die zahlreiche Branchen revolutioniert haben", sagte Simon Kim, CEO von CLO Virtual Fashion. „Beim Schutz des geistigen Eigentums geht es nicht nur um unser Geschäft, sondern darum, den Wert großartiger Ideen zu bewahren und ein Umfeld des fairen Wettbewerbs und der Innovation zu fördern, von dem alle profitieren. Im Zeitalter der Digitalisierung ist es von entscheidender Bedeutung, die Werke von Schöpfern und Erfindern zu schützen, um ein gesundes und nachhaltiges Wachstum der Industrie zu gewährleisten. Dieses Ergebnis unterstreicht unser Bekenntnis zu diesem Grundsatz und zu unserer Nutzergemeinschaft."
CLO ist für seine nutzerorientierte Entwicklung bekannt und hat vielen Branchen den Einstieg in das 3D-Design ermöglicht. Im Jahr 2024 wurde das Engagement des Unternehmens für Forschung und Innovation gewürdigt, als Mitbegründer Jaden Oh für seine Beiträge zum Film us durch die Entwicklung der Software „Marvelous Designer" von CLO mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. CLO ist bestrebt, seine Produkte und Dienstleistungen für seine Nutzer und Kunden kontinuierlich zu verbessern und weiterzuentwickeln.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.