ABU DHABI, VAE, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Das Gesundheitsministerium von Abu Dhabi (DoH), die Aufsichtsbehörde für den Gesundheitssektor im Emirat, gab heute gemeinsam mit dem Abu Dhabi Public Health Center (ADPHC) die Unterzeichnung einer Absichtserklärung („MOU") mit dem Fred Hutchinson Cancer Center (Fred Hutch) bekannt, einer der weltweit führenden Krebsforschungseinrichtungen, an der drei Nobelpreisträger tätig sind.

Durch die Verbindung der einheitlichen Infrastruktur für klinische und genomische Daten, der staatlichen KI-Kapazitäten und der regulierten Datenumgebungen Abu Dhabis mit der weltweit renommierten Forschungsplattform von Fred Hutch werden die daraus resultierenden Kooperationen den Weg ebnen, um die Kluft zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Nutzen für die Patienten zu verringern – für die Bevölkerung Abu Dhabis und darüber hinaus.
Im Rahmen der geplanten Kooperationen werden die beiden Organisationen erwägen, Abu Dhabis intelligentes Gesundheitssystem zu nutzen und die erstklassige Wissenschaft von Fred Hutch auf die sichere, hochwertige und praxisnahe Datenbasis zu stützen, die Abu Dhabi aufgebaut hat. Zu dieser Grundlage gehört das im letzten Jahr gestartete, wegweisende Flüssigbiopsie-Programm des Emirats, eine der weltweit ersten Initiativen dieser Art auf nationaler Ebene. Hinzu kommen Abu Dhabis Arbeiten zur KI-gestützten Früherkennung verschiedener Krebsarten sowie das weltweit größte klinisch integrierte Genomikprogramm auf Bevölkerungsebene – mit fast einer Million Genomsequenzen.
Während seines Besuchs im Center erklärte S.E. Mansoor Ibrahim Al Mansoori, Vorsitzender des Gesundheitsministeriums: „Krebs ist eine der entscheidenden gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit, und Fortschritte hängen davon ab, dass erstklassige Wissenschaft mit Daten auf Bevölkerungsebene, fortschrittlicher KI und Forschung kombiniert wird. In Abu Dhabi haben wir ein KI-gestütztes Gesundheitssystem aufgebaut, das ‚vorbeugt, bevor es heilt', und Prävention auf Bevölkerungsebene ermöglicht. Wir erzielen bereits einige der weltweit höchsten Raten bei der Krebsfrüherkennung, und durch unsere Partnerschaft mit dem Fred Hutchinson Cancer Center sind wir entschlossen, den Menschen in Abu Dhabi und darüber hinaus bahnbrechende Fortschritte zu ermöglichen."
„Diese Absichtserklärung zwischen dem Fred Hutchinson Cancer Center und dem Gesundheitsministerium von Abu Dhabi unterstreicht die Kraft der Zusammenarbeit bei der Prävention und Behandlung von Krebs", sagte Dr. Thomas Lynch Jr., Präsident und Direktor des Fred Hutch sowie Inhaber des Raisbeck-Lehrstuhls. „Unsere Organisationen teilen ein tiefes Engagement für die Forschung und dafür, unseren Gemeinden ein Höchstmaß an Krebsprävention, -diagnose und -versorgung zu bieten, und wir freuen uns darauf, unser Fachwissen, unsere Instrumente und unsere Datensätze zusammenzuführen, um einzigartige Ansätze für die Krebsversorgung und -forschung zu entwickeln und so unsere ehrgeizigsten Ziele zu verfolgen."
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2979204/DoH_Abu_Dhabi.jpg
Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2714371/5968536/DoH_Logo.jpg

Sandoz hat im ersten Quartal 2026 trotz erheblicher Verwerfungen im Penicillin-Geschäft weiteres Wachstum erzielt. Der Umsatz des Schweizer Generika- und Biosimilar-Spezialisten belief sich zwischen Januar und März auf 2,76 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen legten die Erlöse um 3 Prozent zu. Der Konzern bestätigt nach eigenen Angaben seinen Ausblick für das Gesamtjahr.
Treiber der Entwicklung war vor allem das höhermargige Biosimilar-Geschäft, das die frühere Novartis-Tochter weiter ausgebaut hat. Dagegen stand die grössere Generika-Sparte erneut unter Druck, weil sich die Marktverwerfungen im Penicillin-Segment fortsetzten. Klammerte man die negativen Auswirkungen aus dem Antibiotika-Geschäft aus, hätte das Umsatzplus zu konstanten Wechselkursen bei rund 5 Prozent gelegen und damit im Rahmen der Unternehmensprognose.
Die Belastungen resultieren aus einem anhaltenden Preisverfall bei wichtigen Penicillin-Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients), der bereits im Vorjahr eingesetzt hatte. Hintergrund sind US-Zölle, die chinesische Anbieter dazu veranlasst haben, ihre Penicillin-Mengen verstärkt nach Europa umzuleiten. Das zusätzliche Angebot hat dort die Preise deutlich gedrückt. Parallel dazu führten in Indien eingeführte Mindestpreisvorschriften dazu, dass weniger chinesische Ware in diesen Markt floss, was den Wettbewerbsdruck in Europa zusätzlich verschärfte und den Preisdruck weiter verstärkte.
Laut Sandoz konzentrieren sich die heftigsten Auswirkungen dieser Entwicklung auf das erste Quartal, die verbleibenden Effekte sollen sich nun schrittweise abschwächen. Analysten verweisen darauf, dass das Unternehmen ohne den Antibiotika-Gegenwind im Rahmen seiner Guidance gewachsen wäre. Der Konzern bleibt damit auf Wachstumskurs, muss sich im Generika-Kerngeschäft jedoch weiterhin in einem von handelspolitischen Eingriffen und regulatorischen Änderungen verzerrten Marktumfeld behaupten.