Debüt in den Niederlanden. SHPT präsentiert sich erstmals auf dem World Hydrogen Summit und beschleunigt damit den Eintritt in den europäischen Markt

02.06.2026

ROTTERDAM, Niederlande, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vom 19. bis 21. Mai fand in Rotterdam, Niederlande, der 7. World Hydrogen Summit & Exhibition (2026) statt. Als eine der weltweit größten und einflussreichsten Veranstaltungen im Bereich der Wasserstoffenergie zog der Gipfel 18.500 Teilnehmer an, darunter Regierungsvertreter aus über 100 Ländern und Delegierte von mehr als 500 Unternehmen.

Anlässlich seines Debüts in den Niederlanden präsentierte SHPT seinen Flaggschiff-Brennstoffzellenstack PROME M4H sowie das Brennstoffzellensystem P4H. Am Stand wurden zudem Serie-5-Innovationen, Brennstoffzellenfahrzeuge, vielfältige Anwendungsbeispiele sowie internationale Kooperationen vorgestellt, wobei die Kernkompetenzen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, intelligente Fertigung und Marktförderung besonders hervorgehoben wurden. Dies stieß bei einem internationalen Publikum auf großes Interesse. Potenzielle Kunden aus den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Chile, Südkorea, der Türkei und weiteren Ländern besuchten den Stand, um mögliche Kooperationen zu besprechen.

Über die Ausstellung hinaus beteiligte sich SHPT an hochrangigen internationalen Dialogen zum Thema Wasserstoffenergie. Insbesondere nahm das Unternehmen am „China-Netherlands Hydrogen Energy Forum" teil, das von der China Hydrogen Alliance, der Netherlands Enterprise Agency und der Port of Rotterdam Authority organisiert wurde, um Wege zum Aufbau eines nachhaltigen Wasserstoff-Ökosystems zu erörtern.

Im Rahmen des Themenforums „Next Generation Mobility: Hydrogen Fuelling Heavy Freight", das von Dr. Emma Guthrie, der Geschäftsführerin der UK Hydrogen Energy Association, moderiert wurde, teilte sich Lv Jiaming, Leiter Produktentwicklung und Betrieb bei SHPT, die Bühne mit Joachim Ladra, Leiter Vertrieb, Marketing und Kommunikation bei cellcentric GmbH & Co. KG, sowie Florentin de Loppinot, Geschäftsführer von TEAL Mobility. Die Podiumsdiskussion befasste sich mit den neuesten Branchenentwicklungen in den Bereichen Brennstoffzellenausrüstung, wasserstoffbetriebene Schwerlast-Lkw, Wasserstoff-Tankinfrastruktur und Logistikabläufe.

Lv gab einen Überblick über Chinas Wasserstoff- und Brennstoffzellenfahrzeugindustrie und ging dabei detailliert auf bedeutende Erfolge sowie anhaltende Herausforderungen in den Bereichen Politik, Normen, Technologie und Anwendungsszenarien ein. Mit Blick auf die Besonderheiten des europäischen Marktes betonte er, dass Brennstoffzellenfahrzeuge im Bereich des Schwerlastverkehrs auf Mittel- und Langstrecken kurz vor dem kommerziellen Durchbruch stehen. Dieser Optimismus wird durch die Tatsache genährt, dass immer mehr Länder und Regionen die Forschung und Pilotprojekte für schwere Lkw mit Wasserstoff-Brennstoffzellen aktiv vorantreiben.

Zum Abschluss der Niederlande-Tour bekräftigte SHPT sein Engagement für eine beschleunigte Expansion auf dem europäischen Markt. Das Unternehmen möchte sein Fachwissen nutzen, um die chinesische Brennstoffzellen-Wertschöpfungskette mit globalen Partnern zu teilen und gemeinsam überregionale Rahmenbedingungen für die technische Zusammenarbeit, innovative Geschäftsmodelle sowie ein robustes industrielles Ökosystem für Wasserstoffenergie zu etablieren.

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Ermotti hält an US-Wachstumsplänen fest – trotz Gegenwind aus Bern

04.05.2026

Die UBS treibt ihre strategische Neuausrichtung in den USA voran und will sich dort von einem spezialisierten Vermögensverwalter zu einer Universalbank entwickeln. Im Rahmen des Projekts «Build the Bank» plant die Schweizer Großbank, ab Ende 2027 Zahlungen sowie Privat- und Sparkonten anzubieten, wie sie auf Anfrage der «NZZ am Sonntag» mitteilte. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten auch Kreditprodukte folgen. Möglich wird der Schritt durch eine nationale Banklizenz, die UBS in den USA vor kurzem erhalten hat und die ihr erlaubt, das Dienstleistungsangebot deutlich zu verbreitern.

Bislang müssen UBS-Kunden in den Vereinigten Staaten für klassische Retail-Banking-Dienstleistungen wie Giro- oder Sparkonten zu Wettbewerbern wie JPMorgan Chase oder Wells Fargo ausweichen. Mit dem Einstieg in dieses Geschäftsfeld zielt UBS darauf ab, ihre Kundenbasis auszuweiten und zusätzliche Ertragsquellen im wichtigsten Finanzmarkt der Welt zu erschließen. Konzernchef Sergio Ermotti will sich laut Medienberichten auch von politischem Gegenwind aus Bern nicht von den Wachstumsplänen in den USA abbringen lassen.

Die Bank ist in Nordamerika bereits stark präsent: Rund 25.000 Mitarbeitende arbeiten dort für UBS, darunter etwa 5.700 Finanzberater – deutlich mehr als in anderen Regionen. Dieses Modell bringt jedoch Strukturprobleme mit sich. Viele der Berater agieren faktisch wie unabhängige Unternehmer, die mit UBS zusammenarbeiten und Zugang zu deren Plattform und Produkten erhalten. Die Kundenbeziehung liegt damit in erster Linie bei den Beratern, nicht bei der Bank. UBS versucht seit Jahren, diese Abhängigkeit zu reduzieren und die Macht der Finanzberater zu begrenzen, verlor laut Branchenportal «Advisor Hub» jedoch 2025 so viele Berater wie keine andere Bank.

Die Personalstruktur in der Region «Americas» hatte spürbare Folgen für das Geschäft. Im vierten Quartal 2025 kam es im Vermögensverwaltungsgeschäft zu Nettoabflüssen von Kundengeldern, was das Management unter anderem auf die Beraterproblematik zurückführte. Dennoch rechnet UBS für das Gesamtjahr 2026 wieder mit Neugeldzuflüssen. Parallel dazu versucht die Bank, im intensiven Wettbewerb um Top-Berater die Weichen neu zu stellen: Sie hat die Vergütungen angehoben und ein Rekrutierungsprogramm mit hohen Antrittsprämien aufgelegt. Diese sollen ausgewählten Finanzberatern den Wechsel schmackhaft machen und die Position der Bank im hart umkämpften US-Markt stärken, während sie gleichzeitig den Übergang vom reinen Vermögensverwalter zur Universalbank vorbereitet.