Enfinity Global überschreitet in Italien die Marke von 500 MW an in Betrieb befindlicher Solarkapazität

14.07.2026

MAILAND, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Enfinity Global, ein führendes Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien, hat in Italien in nur drei Jahren eine in Betrieb befindliche Solarstromkapazität von 535 MW erreicht – ein Meilenstein, der die Fähigkeit des Unternehmens untermauert, rasch neue Energiekapazitäten bereitzustellen, um den wachsenden Strombedarf des Landes zu decken.

Enfinity Global Solar PV Power Plant in Italy

Die 18 in Betrieb befindlichen Photovoltaikanlagen von Enfinity Global in Italien, die sich in den Regionen Latium und Emilia-Romagna befinden, werden voraussichtlich jährlich fast 1 TWh erneuerbare Energie erzeugen und damit den Ausstoß von 290.904 Tonnen CO₂e pro Jahr vermeiden. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 350.000 Haushalten.

„Das Erreichen einer installierten Leistung von 535 MW ist ein wichtiger Meilenstein, denn es belegt unsere Fähigkeit, eine Energieinfrastruktur aufzubauen, die dem Land dient und Mehrwert, direkte Arbeitsplätze sowie wirtschaftliche Vorteile für die Region schafft. Jedes Megawatt, das in Betrieb genommen wird, trägt zur Stärkung der Energiesicherheit Italiens bei, fördert die Wettbewerbsfähigkeit des italienischen Produktionssystems und leistet einen Beitrag zur Erreichung der Dekarbonisierungsziele", sagte Alessandro Ceschiat, General Manager für Italien bei Enfinity Global.

„Diese Leistung wurde dank des Engagements unserer Mitarbeiter in Italien und Europa sowie der Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie, Finanzwesen und Institutionen ermöglicht, die unsere Vision teilen. „Es ist eine Teamleistung, die weiterhin ehrgeizige Projekte in betriebsbereite Anlagen im Dienste des italienischen Energiesystems umsetzt",  sagte Maria Diez, General Manager für den Bereich Operations in Europa bei Enfinity Global.

Nach Angaben von Elemens ist Enfinity derzeit gemessen an der genehmigten Solarleistung der zweitgrößte Betreiber in Italien und hat die 1-GW-Marke überschritten. Das Unternehmen baut zudem seine Präsenz im Bereich Energiespeicherung aus: Derzeit sind BESS-Anlagen mit einer Leistung von rund 600 MW genehmigt. Diese Zahlen sind Teil einer Gesamtpipeline von 9,1 GW.

Das Wachstum des italienischen Portfolios wird durch fundiertes Fachwissen in den Bereichen Kapitalstrukturierung und Projektfinanzierung gestützt, wodurch das Unternehmen Investitionen in Höhe von über 1 Milliarde Euro für das Portfolio gewinnen konnte.

Über   – Enfinity Global

Enfinity Global Inc. ist ein führendes Energieunternehmen, das 2019 gegründet wurde und Energiedienstleistungen anbietet, die es Unternehmens-, Industrie- und institutionellen Kunden ermöglichen, ihren rasch wachsenden Strombedarf sowie ihren rund um die Uhr bestehenden Strombedarf schnell und effizient zu decken. Das Unternehmen verfügt über ein Portfolio von Projekten im Bereich erneuerbare Energien und Energiespeicherung mit einer Gesamtleistung von 39,6 GW, darunter 1,2 GW in Betrieb befindliche Anlagen und 1,6 GW im Bau befindliche Anlagen sowie Entwicklungsprojekte in wichtigen Märkten. Enfinity Global hat seinen Hauptsitz in den USA und verfügt über Niederlassungen in Europa, Japan und Indien. Das Unternehmen beschäftigt über 400 Mitarbeiter.

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.