LONDON, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Fastmarkets gab heute seine Zusammenarbeit mit TMX Trayport bekannt, einem globalen Anbieter von Handelsnetzwerken, Plattformen und Lösungen, um „Fastmarkets Connect", seine digitale Plattform für den physischen Lithiummarkt, zu untermauern. Dadurch wird das Lithium-Marktexpertise von Fastmarkets mit der bewährten Technologie von TMX Trayport vereint, um eine vertrauenswürdige digitale Infrastruktur mit größerer Transparenz, Konnektivität und Zugang zu Spot-Liquidität zu schaffen.
Fastmarkets Connect ist der neue Name für das Angebot zur digitalen Preisfindung und Geschäftsanbahnung, das im Juni auf der Konferenz „Global Lithium, Battery & Critical Materials" in Las Vegas vorgestellt wurde.
Die Technologie von TMX Trayport ist auf etablierten Rohstoffmärkten weit verbreitet, darunter Energie-, Umwelt- und Massengutmärkte. Durch die Zusammenarbeit mit TMX Trayport wird Fastmarkets eine bewährte Marktinfrastruktur in den Lithiumsektor einbringen, wo elektronische Mechanismen zur Preisbildung und Geschäftsanbahnung noch weniger entwickelt sind als auf vielen anderen, reiferen Rohstoffmärkten.
Diese Zusammenarbeit markiert die nächste Stufe in der Entwicklung der Plattform zur Unterstützung der elektronischen Preisbildung. Fastmarkets Connect wird so konzipiert, dass es die Anbahnung bilateraler Geschäfte unterstützt, die Markttransparenz und Standardisierung verbessert und die Teilnehmer entlang der gesamten Lithium-Lieferkette miteinander vernetzt. Fastmarkets Connect soll zur weiteren Entwicklung der Lithium-Marktinfrastruktur beitragen.
Im Rahmen der Vereinbarung wird TMX Trayport die Plattformtechnologie bereitstellen, während Fastmarkets den Betrieb von Fastmarkets Connect übernehmen und die Steuerung, Entwicklung sowie die Marktintegration überwachen wird. Die Entwicklung der Plattform erfolgt in Absprache mit einer brancheninternen Beratergruppe aus Marktteilnehmern der gesamten Lithium-Wertschöpfungskette.
„Wir haben uns für TMX Trayport entschieden, weil das Unternehmen nachweislich in der Lage ist, komplexe Rohstoffmärkte mit bewährter, skalierbarer Technologie zu unterstützen. Die Erfahrung von TMX Trayport im Bereich der Marktanbindung und der Ermöglichung digitaler Handelsabwicklung, kombiniert mit der Lithium-Expertise von Fastmarkets, verschafft Fastmarkets Connect eine solide Grundlage, um einen effizienteren und vernetzteren physischen Lithiummarkt zu fördern", sagte Raju Daswani, CEO von Fastmarkets.
„Wir freuen uns über die Gelegenheit, unsere bewährten digitalen Markttechnologielösungen in einem Sektor einzuführen, in dem elektronische Arbeitsabläufe und Marktnetzwerke noch in den Kinderschuhen stecken", sagte Matt Brief, Präsident von TMX Trayport. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Fastmarkets eine grundlegende Infrastruktur für den sich rasch entwickelnden Lithiummarkt zu entwerfen und bereitzustellen und so dazu beizutragen, dass dieser besser vernetzt, transparenter und effizienter wird."
Die IOSCO-konformen Referenzpreise von Fastmarkets sind für physische Lithium-Kontrakte unverzichtbar und dienen als Abrechnungsgrundlage für an der CME, der London Metal Exchange, der ICE und der SGX notierte Terminkontrakte. Die Plattform ergänzt diese Preisexpertise durch einen digitalen Raum, in dem Preise ermittelt und Geschäfte initiiert werden können, und wird unter Einbeziehung einer Beratergruppe aus Branchenvertretern entwickelt.
Weitere Informationen finden Sie unter Fastmarkets.
INFORMATIONEN ZU FASTMARKETS
Fastmarkets ist eine branchenführende Preisberichtsagentur (PRA) und ein Informationsanbieter für die Märkte in den Bereichen Landwirtschaft, Forstprodukte, Metalle, Kohlenstoff und Energiewende. Die Referenzpreise, Analysen, Prognosen und Markteinblicke des Unternehmens sind für Kunden, die handeln, Risiken steuern sowie komplexe globale Märkte verstehen möchten, von entscheidender Bedeutung.
Fastmarkets wurde 1913 gegründet und verfügt durch mehrere übernommene Marken über eine Geschichte, die bis ins Jahr 1865 zurückreicht. Fastmarkets verfügt weltweit über mehr als 700 Beschäftigte und unterhält Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Das Unternehmen befindet sich in Privatbesitz und wird von Astorg, einem führenden europäischen Private-Equity-Unternehmen, unterstützt.
INFORMATIONEN ZU TMX TRAYPORT
TMX Trayport ist ein globaler Softwareanbieter für den Rohstoffhandelsmarkt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in London gehört zur TMX Group und entwickelt elektronische Plattformen, die von Händlern, Brokern und Börsen genutzt werden, um den Kauf und Verkauf von Rohstoffen zu erleichtern.
Das Netzwerk ist von beträchtlicher Größe und unterstützt über 9.800 Lizenznehmer, 390 Handelsunternehmen sowie 45 Broker und Börsen. Sein Kernprodukt, Joule, bündelt Echtzeit-Preisdaten für Strom, Erdgas und Emissionsrechte auf einem einzigen Bildschirm.
2025 wickelte Trayport über 620 Millionen Handelsgeschäfte in ganz Europa ab – fast 20 Geschäfte pro Sekunde. Unterstützt von mehr als 65 Drittanbietern stellt Trayport die technische Infrastruktur bereit, die Transparenz und Konnektivität über die europäischen, nordamerikanischen und asiatischen Energiemärkte hinweg gewährleistet.
Weitere Informationen finden Sie unter Trayport.com oder kontaktieren Sie uns unter sales@trayport.com
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.