Furniture China und Maison Shanghai 2026 schließen in Pudong, Shanghai, mit großem Erfolg ab

29.09.2026

Fünf Tage, zwei bedeutende Veranstaltungsorte, eine vernetzte globale Branche: Es wurden 180 448 Besuche verzeichnet, darunter eine Rekordzahl von 37 394 Besuchen aus dem Ausland.

SHANGHAI, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- Die von der CNFA und IM Sinoexpo organisierte 31. China International Furniture Expo (Furniture China 2026) und die Maison Shanghai 2026 fanden vom 7. bis 11. September im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) und im Shanghai World Expo Exhibition & Convention Center (SWEECC) in Pudong, Shanghai, statt und gingen erfolgreich zu Ende. Auf einer Fläche von 350 000 Quadratmetern und in 50 Messehallen präsentierten sich mehr als 3200 Marken und Aussteller. Insgesamt wurden 180 448 Besuche aus 184 Ländern und Regionen verzeichnet, ein Anstieg von 10,3 % gegenüber dem Vorjahr.

2026 auf einen Blick

Die Zahl der Besuche aus dem Ausland erreichte mit 37 394 einen neuen Rekordwert, was einem Anstieg von 14,6 % entspricht; darunter waren 22 080 internationale Besucher. Auf Asien (ohne den Nahen Osten) entfielen 53,82 %, gefolgt von Europa mit 21,26 %. An der Spitze lagen Südkorea, Russland und Japan. Die Zahl der Besuche aus dem Inland belief sich auf 143 054, wobei Shanghai, Zhejiang und Jiangsu den größten Anteil ausmachten. Professionelle Einkäufer sowie Designer und Designeinrichtungen machten zusammen mehr als drei Viertel aller Besucher aus: 25,43 % suchten nach Lieferanten und Geschäftspartnern, 24,79 % sammelten Marktinformationen, 21,14 % entdeckten neue Produkte und Trends und 11,49 % gaben vor Ort Bestellungen auf.

Eine umfassende Plattform für Beschaffung, Design und Innovation

Furniture China 2026 präsentierte die gesamte Wertschöpfungskette der Möbelbranche – von internationalen Marken und eigenständigem Design über Polstermöbel, Outdoor-Möbel sowie Büro- und Objektmöbel bis hin zu Materialien und intelligenter Fertigung – mit mehr als 1000 globalen Marken und Produktionsbetrieben. Im SWEECC erweiterte Maison Shanghai mit kuratierten Ausstellungen und Marken für eigenständiges Design den Diskurs über Design, Lifestyle und die Zukunft des Wohnens.

Kontakte, die über die Messe hinaus bestehen bleiben

Business-Matching-Angebote, Foren und Preisverleihungen während der gesamten Woche halfen Einkäufern sowie Ausstellern, Ideen auszutauschen und dauerhafte Partnerschaften zu knüpfen, die über die Messe hinaus Bestand haben. Die Veranstalter bedanken sich bei allen Ausstellern, Einkäufern, Designern sowie Partnern, deren Engagement diese dynamische und zukunftsorientierte Ausgabe geprägt hat. Der vollständige Messeabschlussbericht mit detaillierten Besucher- und Marktdaten wird auf der offiziellen Website verfügbar sein.

Wir sehen uns 2027 in Shanghai

Furniture China und Maison Shanghai kehren vom 7. bis 11. September 2027 nach Pudong, Shanghai, zurück und bieten erneut eine inspirierende Woche rund um Beschaffung, Design, Innovation und Geschäftsmöglichkeiten.

https://dts.jiagle.com/furniturechina/

Offizielle Website von Maison Shanghai:

https://dts.jiagle.com/maisonshanghai/

DTS FurnitureChina App:

https://dts.jiagle.com/furniturechina/dtsapp

Wir sehen uns wieder in Shanghai!

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Höhere Energiepreise treiben Inflation – Anleger ziehen sich aus Aktien zurück

08.10.2026

Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.

Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.

Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.

Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.