GCCL und LabConnect unterzeichnen Absichtserklärung, um die weltweite Zusammenarbeit bei klinischen Studien auszubauen

14.10.2026

Bündelung der Kompetenzen in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum zur Unterstützung des gemeinsamen Vertriebs und der Projektdurchführung

SEOUL, Südkorea und RALEIGH, N.C., 14. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- GCCL, ein führendes Zentrallabor für klinische Studien mit Sitz in Südkorea, vertreten durch Geschäftsführer Kwan-goo Cho, gab heute bekannt, am 12. Oktober eine Absichtserklärung (MOU) mit LabConnect unterzeichnet zu haben, um die weltweite Zusammenarbeit bei klinischen Studien auszubauen. LabConnect ist ein weltweit tätiger Anbieter von Zentrallabordienstleistungen und Lösungen für das Management von Proben aus klinischen Studien.

GCCL x LabConnect

Diese Vereinbarung baut auf einer mehr als 20-jährigen Zusammenarbeit auf und soll die Effizienz bei der Durchführung weltweiter klinischer Studienprojekte steigern, indem die regionalen Kapazitäten sowie das Fachwissen beider Unternehmen in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum (APAC) gebündelt werden.

An der Unterzeichnungszeremonie, die am Hauptsitz von GCCL stattfand, nahmen führende Vertreter beider Unternehmen teil, darunter GCCL-Geschäftsführer Kwan-goo Cho sowie Jeff Mayhew, Gründer und strategischer Geschäftsberater von LabConnect, sowie Joshua Gentile, Bereichsleiter auf Seniorebene und Vertriebs- und Marketingleiter bei LabConnect. Im Rahmen der Veranstaltung stellten die beiden Unternehmen ihre Kerndienstleistungen sowie ihre Zukunftsvisionen vor und erörterten wichtige Kooperationsinitiativen, darunter:

  • Identifizierung potenzieller Kunden und Unterstützung des Vertriebs in den einzelnen Regionen
  • Integration globaler klinischer Studien und Zentrallabordienstleistungen
  • Zusammenarbeit im Projektmanagement und in der Kundenkommunikation
  • Entwicklung gemeinsamer Marketingstrategien und Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten

Auf Grundlage dieser Vereinbarung planen GCCL und LabConnect, eine gemeinsame Kooperationsstruktur aufzubauen, die ihre jeweiligen regionalen Stärken und Partnerbeziehungen nutzt. Darüber hinaus beabsichtigen die Unternehmen, gemeinsame Vertriebs- und Marketinginitiativen voranzutreiben sowie einheitliche Systeme und Prozesse zur Bearbeitung von Kundenanfragen sowie für das Projektmanagement einzurichten.

„Wir gehen davon aus, dass wir durch die Zusammenarbeit mit GCCL die Durchführung und Koordination komplexer Studien in Südkorea sowie im asiatisch-pazifischen Raum vereinfachen können", sagte Jeff Mayhew, Gründer und strategischer Geschäftsberater von LabConnect. „Die Kombination der Labor- und Logistikkompetenzen von GCCL mit unserem weltweiten Netzwerk aus klinischen Laboren und Speziallaboren sowie mit der vorausschauenden Überwachung der Probenlogistik und dem frühzeitigen Eingreifen bei Problemen ermöglicht uns, unseren Auftraggebern eine besser koordinierte Durchführung multiregionaler Studien zu bieten."

Kwan-goo Cho, Geschäftsführer von GCCL, erklärte: „Diese Absichtserklärung bildet den Ausgangspunkt für die Verknüpfung der Kompetenzen von GCCL bei der Durchführung klinischer Studien im asiatisch-pazifischen Raum mit dem umfassenden weltweiten Netzwerk aus klinischen Laboren und Speziallaboren von LabConnect. Wir wollen eine praxisnahe Kooperationsstruktur aufbauen, die den gemeinsamen Vertrieb, die Projektdurchführung sowie das Kundenmanagement umfasst, um unser weltweites Geschäft mit klinischen Studien auszubauen."

Informationen zu LabConnect

LabConnect® ist ein weltweit tätiger Partner für Zentrallabordienstleistungen und Lösungen für das Management von Proben aus klinischen Studien, der den gesamten Probenprozess von der Biomarker-Strategie sowie der individuellen Konfektionierung von Probenentnahmekits über die Analyse und Lagerung bis hin zur Bereitstellung einreichungsfertiger Daten abdeckt. Das Unternehmen vereint wissenschaftliche und betriebliche Fachkompetenz mit seinem weltweiten Netzwerk aus klinischen Laboren und Speziallaboren, der globalen Überwachung der Logistikprozesse sowie integrierten Datenmanagementdiensten, um Routine- und Spezialuntersuchungen im Rahmen komplexer internationaler Studien zu unterstützen. LabConnect unterstützt Pharma-, Biotechnologie- und Auftragsforschungsunternehmen dabei, Risiken bei der Durchführung klinischer Studien zu verringern, deren Planbarkeit zu verbessern sowie aus jeder Probe aussagekräftige Erkenntnisse zu gewinnen. Weitere Informationen finden Sie auf LabConnect.com.

Informationen zu GCCL

GCCL, eine Tochtergesellschaft der GC Group, ist ein führender Anbieter von Probenanalysen für klinische Studien und bietet eine integrierte Laborlösung aus einer Hand, die Zentrallabore, Bioanalyselabore sowie BSL-3-Labore in einem gemeinsamen System vereint. GCCL bietet maßgeschneiderte, präzise sowie effiziente Analysedienstleistungen in allen Phasen klinischer Studien an und festigt damit seine Position als zuverlässiger Partner bei der Entwicklung neuer Arzneimittel. Mithilfe hochentwickelter Plattformen und LIMS unterstützt das Unternehmen Partner in ganz Asien und darüber hinaus mit maßgeschneiderten Lösungen, die den geltenden Vorschriften entsprechen. In Anerkennung seiner führenden Marktposition erhielt GCCL kürzlich von Frost & Sullivan den „2025 Best Practices Customer Value Leadership Award" (Auszeichnung für herausragende Leistungen bei der Schaffung von Kundennutzen 2025) für den Bereich der Analyse klinischer Studienproben im asiatisch-pazifischen Raum.

 

LabConnect Logo

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Vom «Rundschau»-Moderator zum Podcast-Host: Brotz plant Neustart bei Blick

08.10.2026

Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.

Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».

Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.

Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.