Hoymiles stellt die Plug-in-Heimspeicherserie HiBattery 4020 vor, um die Sicherheit und Intelligenz von Solaranlagen auf ein neues Niveau zu heben

03.06.2026

HANGZHOU, China, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Hoymiles gab die offizielle Markteinführung seiner neuen HiBattery-4020-Serie bekannt, der dritten Generation seines netzgebundenen Heimbatteriesystems. Die Serie umfasst das erste Hybridmodell von Hoymile, die HiBattery 4020 X, die direkt an PV-Module angeschlossen wird, sowie das wechselstromgekoppelte Modell HiBattery 4020 AC, das mit einer bestehenden Haussolaranlage kombiniert wird, um diese um eine Speicherfunktion zu erweitern. Beide Modelle verfügen über eine höhere Batteriekapazität und nutzen fortschrittliche Schutzmechanismen sowie einen selbst entwickelten KI-Algorithmus. Sie wurden entwickelt, um die Energiespeicherung in Privathaushalten sicherer und intelligenter zu gestalten und Hausbesitzern dabei zu helfen, mehr Energiekosten einzusparen.

Hohe Leistung und Energieunabhängigkeit für den Alltag und Notfälle

Im Vergleich zu früheren Plug-in-Batterien bietet die HiBattery-4020-Serie eine höhere Batteriekapazität und Skalierbarkeit, um die Energiespeicherung im Haushalt zu verbessern:

  • Beide Modelle verfügen über eine Batteriekapazität von 4 kWh, die mit zusätzlichen modularen Batteriestacks auf bis zu 16 kWh erweitert werden kann
  • Sie sind mit einem integrierten 2500-W-Wechselrichter für eine effiziente Stromumwandlung ausgestattet, mit einem maximalen DC/AC-Wirkungsgrad von 96,5 % für eine hohe Energieausnutzung
  • Die HiBattery 4020 X verfügt über 4 MPPT-Eingänge mit bis zu 4 kW PV-Eingangsleistung für eine optimierte Solarenergiegewinnung

Neben der Verringerung der Netzabhängigkeit durch die Maximierung des Eigenverbrauchs von Solarenergie im täglichen Gebrauch gewährleistet das HiBattery-4020-System auch eine kontinuierliche Stromversorgung für wichtige Geräte wie Kühlschränke, Beleuchtung und medizinische Geräte bei Netzausfällen. Es kann auch die Stromversorgung in netzunabhängigen Umgebungen wie abgelegenen Häusern und autarken Wohnumgebungen ohne Netzzugang aufrechterhalten.

AI-EMS für intelligentere Energienutzung und niedrigere Stromrechnungen

Eine der Kerntechnologien der HiBattery-4020-Serie ist das KI-Energiemanagement-System (AI-EMS) von Hoymiles, das auf einem selbst entwickelten KI-Modell basiert, das mit über 30 Millionen Parametern trainiert wurde.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, die auf festen Tagesplänen basieren, berechnet HiBattery 4020 die Energiestrategien alle drei Stunden dynamisch neu, basierend auf Strompreisen, Wettervorhersagen und den Verbrauchsgewohnheiten des Haushalts.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • KI-TOU-Optimierung: Ein rollierender 3-Stunden-Zyklus, der Lade- und Entladestrategien kontinuierlich anpasst, um die niedrigsten Stromkosten zu erzielen
  • Energy Ledger: Ein übersichtliches Dashboard, das Energieverbrauch, Einsparungen und Systemleistung in Echtzeit erfasst

Sicherheit und Zuverlässigkeit im Alltag

Sicherheit ist das Fundament der HiBattery-4020-Serie. Das System besteht aus LiFePO4-Batteriezellen in Automobilqualität und integriert einen 48-stufigen BMS-Schutz, intelligentes Zellausgleichen sowie mehrere Schutzmaßnahmen auf Hardware-Ebene:

  • Eingebautes Aerosol-Brandbekämpfungssystem
  • Druckentlastung und Überhitzungsschutz für den PV-Eingang
  • Intelligente Selbstheizung, die auf Ladezustände und Solarstromüberschüsse reagiert – für einen stabilen Betrieb von -20 °C bis 55 °C
  • IP66-zertifiziert für Staub- und Wasserschutz
  • DC/DC-Ausgleich auf Pack-Ebene, der eine nahtlose Kompatibilität zwischen neuen und bestehenden Batteriemodulen ermöglicht und eine problemlose Skalierbarkeit gewährleistet

Diese Funktionen garantieren eine langlebige Zuverlässigkeit im realen Einsatz, sowohl in Innen- als auch in Außenbereichen sowie bei alltäglichen Zwischenfällen.

„Energiespeicher für Privathaushalte müssen grundsätzlich sicher sein, bevor sie wirklich zugänglich werden können", erklärte Dr. Yang Bo, CEO von Hoymiles. „HiBattery wurde entwickelt, um in jedem Szenario Sicherheit zu bieten – vom täglichen Gebrauch bis hin zu unerwarteten Notfällen."

Die HiBattery-4020-Serie wird ab Juni 2026 europaweit erhältlich sein.

Mehr Informationen unter

https://www.hoymiles.com/de/hibattery-4020-x.html

https://www.hoymiles.com/de/hibattery-4020-ac.html

HoymilesHiBattery 4020 Series of Plug-In Home Energy Storage

 

Hoymiles Power Electronics Inc.

Video - https://www.youtube.com/watch?v=EC2EQVqFo0k

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2991745/Hoymiles_HiBattery_4020_X_and_4020_AC.jpg

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2970138/logo_____________1_Logo.jpg

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ETH Zürich und RWTH Aachen erzeugen künstliche Erschütterungen im Furka-Baustollen

30.04.2026

Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.

Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.

Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.

Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.