Hyundai Motor Company Charts Profit-Driven Growth Roadmap at 2026 CEO Investor Day

26.08.2026

SEOUL, South Korea, Aug. 26, 2026 /PRNewswire/ -- Hyundai Motor Company today announced an aggressive product offensive at its 2026 CEO Investor Day, reinforcing the company's goal of 5.55 million units in global sales by 2030 while also bolstering profitability across the business.

José Muñoz, President and CEO of Hyundai Motor Company

  • Hyundai Motor reaffirms its 2030 target of 5.55 million global vehicle sales, representing a global market share of 6%
  • Electrified vehicles to reach 60% of sales mix by 2030, up from 23% in 2025
  • More than 100 global product launches and refreshes planned by 2030, including 18+ entries into new products and market segments. Seven new vehicles are arriving in the next eight months alone
  • First Extended Range Electric Vehicle (EREV) models launch from the first half of 2027 targeting more than 600 miles of range
  • Ramping up U.S. production; Santa Fe EREV to be built in the United States at Hyundai Motor Manufacturing Alabama. North America adds 500,000 units with end-part localization rising above 80%. Global manufacturing capacity expanding by 1.27 million units by 2030
  • Scaling robotics commercialization with Boston Dynamics, exploring distribution and financing, RMAC to expand ten-fold by end of year
  • Hyundai N, Hyundai's Performance lineup will expand to 100,000 annual sales by 2030, joined by a new volume high-performance tier
  • Genesis opens its second decade with its first hybrid, its first Extended Range EV and the GV90 flagship SUV, targeting 350,000 annual sales across more than 40 markets by 2030
  • Robotaxi supply scales with Waymo deliveries beginning in the fourth quarter of 2026;U.S. robot production begins in 2028 with 30,000 units of annual capacity
  • Autonomous driving roadmap set out in stages: Atria AI begins real-world data collection in Korea this year, Level 2+ arrives on the company's first mass-produced SDV in 2028 in collaboration with NVIDIA, and a 100-megawatt AI data center with more than 50,000 GPUs comes online from 2029
  • In-house battery cells deliver more than double the output of previous high-nickel cells with 40% faster charging; new Thermal Runaway Protection technology debuts on the Genesis GV90
  • 2030 operating profit margin target raised to above 9%, from the 8–9% guided previously, supported by a 3 percentage point reduction in the cost of sales ratio
  • First-half 2026 results: 95.2 trillion won in revenue, a 5.6% operating profit margin, and market capitalization averaging 105 trillion won year to date

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.