iON Race überzeugt mit kontrollierter Performance beim ikonischem Monaco Double-Header

19.05.2026
  • Die ABB FIA Formula E World Championship absolvierte die Saisonläufe 9 und 10 auf dem Circuit de Monaco, wo der Hankook iON Race auf einer der präzisionsintensivsten Strecken des Kalenders eine konstante Performance zeigte
  • Das Double-Header-Wochenende umfasste zwei unterschiedliche Rennformate und stellte Reifenstabilität, Wiederholbarkeit der Performance und strategische Umsetzung in den Mittelpunkt

MONTE-CARLO, Monaco, 19. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Premium-Reifenhersteller Hankook, exklusiver Reifenlieferant der ABB FIA Formula E World Championship, stattete alle Teams beim Monaco E-Prix 2026 auf dem Circuit de Monaco aus. Im Rahmen des Double-Headers auf einer der ikonischsten Rennstrecken des Motorsports entwickelten sich zwei Rennen mit unterschiedlichen Formaten auf einem Kurs, der durch geringe Fehlertoleranz, schnelle Höhenwechsel und kontinuierlich wechselnde Gripverhältnisse geprägt war.

Formula E S12 Round 9 & 10 Monaco E-Prix Race Photo

Die Saisonläufe 9 und 10 wurden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auf dem 3,337 Kilometer langen Circuit de Monaco ausgetragen. Der Kurs kombiniert steile Anstiege, langsame Kurvenpassagen und schnelle Streckenabschnitte in enger Abfolge und verlangt über die gesamte Runde hinweg ein hohes Maß an Präzision. Aufgrund der äußerst begrenzten Überholmöglichkeiten ließ sich verlorene Streckenposition nur schwer zurückgewinnen, wodurch Qualifying-Performance und fehlerfreies Rennmanagement zusätzlich an Bedeutung gewannen.

Das Wochenende brachte zudem zwei unterschiedliche Rennbedingungen mit sich. Rennen 1 beinhaltete den PIT BOOST mit verpflichtendem Boxenstopp und ergänzte die Rennstrategie um eine zusätzliche Timing-Komponente. Rennen 2 wurde ohne PIT BOOST ausgetragen, wodurch Konstanz im Renntempo und Energiemanagement stärker in den Fokus rückten. Die Teams mussten sich zwischen den Formaten anpassen und gleichzeitig die Reifenperformance unter sich verändernden Streckenbedingungen kontrollieren.

Im neunten Saisonrennen sicherte sich Nyck de Vries von Mahindra Racing den Sieg mit einer aggressiven frühen PIT-BOOST-Strategie und einer kontrollierten Defensivleistung. Im zehnten Saisonrennen gewann Oliver Rowland vom Nissan Formula E Team durch diszipliniertes Energiemanagement, präzise abgestimmte Überholmanöver während der ATTACK-MODE-Phasen sowie eine kontrollierte Rennumsetzung.

In beiden Rennen kam der iON Race von Hankook zum Einsatz, der mit stabiler Performance, vorhersehbarem Aufwärmverhalten und konstantem Temperaturmanagement überzeugte. Auf einer Strecke, auf der Präzision und Konstanz das Rennergebnis direkt beeinflussen, verlangt die Kombination aus schattigen Streckenabschnitten, direkter Sonneneinstrahlung und unterschiedlichen Kurvenprofilen vom Reifen ein breites Arbeitsfenster innerhalb einer einzigen Runde. Der Wechsel zwischen den Rennformaten erhöhte zusätzlich die Bedeutung konstanter Reifenperformance, da die Teams ihre Strategien zwischen den Sessions anpassen und gleichzeitig die Entwicklung der Gripverhältnisse über das gesamte Wochenende hinweg managen mussten.

„Der Monaco Double-Header hat einen klaren Vergleich zwischen zwei unterschiedlichen Rennformaten auf derselben Strecke ermöglicht", sagt Manfred Sandbichler, Senior Director Hankook Motorsport. „In beiden Rennen unterstützte das stabile und vorhersehbare Verhalten des Reifens eine konstante Performance trotz der unterschiedlichen Formate. In Monaco, wo bereits kleine Unterschiede direkte Auswirkungen auf die Streckenposition haben können, trug diese Konstanz zu engen und strategisch vielfältigen Rennen über das gesamte Wochenende hinweg bei."

Nach den Saisonläufen 9 und 10 in Monaco setzt die ABB FIA Formula E World Championship ihren Saisonkalender der zwölften Saison am 20. Juni mit dem Sanya E-Prix in China fort.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2981713/Photo_1__Formula_E_S12_Round_9___10_Monaco_E_Prix_Race_Photo.jpg

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2866236/Hankooktire_CI_Logo.jpg 

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Nicht nur Asphalt: Forscher zeigen neue Ursachen für Verkehrsstaus

30.04.2026

Wie stark der Verkehr in einer Stadt stockt, hängt weit weniger allein von der Leistungsfähigkeit des Strassennetzes ab als bislang angenommen. Eine Studie der ETH Zürich und der University of Wisconsin, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature Communications», zeigt: Entscheidend ist, wie Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartiere räumlich angeordnet sind. Die Forschenden um den Geoinformatiker Yatao Zhang haben 30 Grossstädte weltweit – von Singapur bis Zürich – miteinander verglichen und dabei nicht nur Knotenpunkte und Verkehrsströme auf Strassen, sondern auch Bebauungsdichte, Quartiersstrukturen, Grünflächen und die Nutzung von Flächen für Wohnen, Einkauf, Sport, Verwaltung oder Bildung ausgewertet.

Für ihre Analyse griffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Staudaten des niederländischen Unternehmens Here Technologies zurück, das Bewegungsdaten von Fahrzeugen im Fünf-Minuten-Takt erfasst. Mit einer eigens entwickelten Methode konnten sie die wechselseitige Beeinflussung von Stadtmerkmalen und Verkehr über die Zeit hinweg beschreiben und erstmals robuste Ursache-Wirkung-Beziehungen identifizieren. Demnach führt etwa eine zersiedelte Stadtstruktur tendenziell zu mehr Verkehr, weil Distanzen länger werden und Alltagswege häufiger mit dem Auto zurückgelegt werden. Umgekehrt kann eine Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten die Pendlerstrecken verkürzen und das Verkehrsaufkommen senken.

Die Befunde lassen sich konkret illustrieren: Ballungen von Freizeit- und Einkaufsangeboten in einzelnen Quartieren erhöhen den Wochenendverkehr, etwa durch Sportanlagen oder grosse Einkaufszentren. In Singapur etwa verstärkt die räumliche Trennung von grossen Wohngebieten und einem Dienstleistungszentrum die Kopplung zwischen Städtebau und Pendlerströmen deutlich. In Zürich ist dieser Zusammenhang laut Studie weniger ausgeprägt. «Verkehr entsteht durch das, was Menschen tun, nicht allein durch die Existenz von Strassen», fasst Erstautor Zhang die Ergebnisse zusammen.

Aus Sicht der Forschenden könnte die neue Methode mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung beeinflussen. Werden die Erkenntnisse mit Detailstudien einzelner Städte kombiniert, lassen sich Szenarien simulieren: So kann etwa abgeschätzt werden, wie sich der Ausbau eines S-Bahn-Netzes auf Wohnungsbau in der Agglomeration auswirkt – und umgekehrt, wie ein rascher Anstieg von Neubauten in Vororten den Bedarf an zusätzlicher Verkehrsinfrastruktur nach sich zieht. Angesichts immer komplexerer Städte und wachsender Belastung der Verkehrssysteme sehen die Autorinnen und Autoren ein zentrales Ziel darin, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsam zu denken, um urbane Zentren nachhaltiger gestalten zu können.