CHENGDU, China, 14. August 2026 /PRNewswire/ -- Am 7. August feierte KAILAS das 20-jährige Jubiläum seines „Mountain Adventure Project" mit einer besonderen Veranstaltung im Chengdu MixC. Kletterer wie Jon Otto, Li Zongli, Liu Junfu, Zhou Song, Zhang Qingwei „Yeren" und Alan Rousseau kamen zusammen, um auf zwei Jahrzehnte Bergexpedition, Routenerschließung und die Entwicklung des chinesischen Kletterns zurückzublicken.
Das 2006 ins Leben gerufene „KAILAS Mountain Adventure Project" unterstützt chinesische Bergsteiger dabei, noch unbestiegene Gipfel zu erkunden, neue Routen zu erschließen und ihre Bergerlebnisse aus erster Hand zu dokumentieren. In den letzten 20 Jahren hat das Projekt die Entwicklung des chinesischen Kletterns miterlebt – vom Erlernen und Begehen bestehender Routen bis hin zur Erschließung neuer Routen und der Erkundung unbekannten Geländes.
Der Yaomei-Gipfel, der höchste Gipfel des Berges Siguniang, bildete den roten Faden der gesamten Veranstaltung. Von früheren bahnbrechenden Besteigungen bis hin zu neu erschlossenen Routen spiegelt der Yaomei-Gipfel wider, wie verschiedene Generationen von Bergsteigern auf demselben Berg stets nach neuen Möglichkeiten gesucht haben.

Während der Diskussionsrunde sprachen die Kletterer über Routenentwicklung, technische Fortschritte, Teamarbeit und die mentale Einstellung, die hinter der Erkundung steht. Jon Otto berichtete von seinen langjährigen Erfahrungen bei der Erkundung chinesischer Berge und in der Kletterausbildung. Li Zongli und Liu Junfu reflektierten über ihre Erfahrungen mit bereits erschlossenen und neuen Routen. Zhou Song und Zhang Qingwei berichteten über ihre Erfahrungen bei der Besteigung der Nordwand des Yaomei-Gipfels im Jahr 2024 und über die Erschließung der neuen Route „Wu". Alan Rousseau, ein IFMGA-zertifizierter Bergführer und zweifacher Gewinner des „Piolet d'Or", gab einen internationalen Einblick in das Kletterpotenzial Chinas und den Wert des Austauschs innerhalb der globalen Klettergemeinschaft.
Anlässlich dieser Veranstaltung wurde auch die Website des „Mountain Adventure Project" gestartet, auf der Informationen zu Bergen und Routen, Expeditionsberichte, aktuelle Projektnachrichten sowie die Erfahrungen von Kletterern aus zwei Jahrzehnten zusammengefasst sind. Durch die Organisation und Bereitstellung dieser Ressourcen möchte die Plattform das Wissen über Erkundungstouren zugänglicher machen und den Informationsaustausch unter Kletterern weltweit fördern.
Für KAILAS bedeuten 20 Jahre „Mountain Adventure Project" mehr als nur eine Geschichte der Erforschung. Sie spiegeln ein langfristiges Bekenntnis zu Neugier, Respekt, technischem Fortschritt und Wissensaustausch wider. Da sich der Klettersport ständig weiterentwickelt, wird KAILAS Kletterer auch weiterhin dabei unterstützen, neue Routen zu erkunden, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte innerhalb der weltweiten Klettergemeinschaft zu knüpfen.
Geh deinen eigenen Weg.
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.