Lightera und Nokia kündigen Zusammenarbeit an, um die Verbreitung von optischem LAN in Europa zu beschleunigen

27.05.2026

LONDON, BERLIN, MADRID und LISSABON, Portugal, 27. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Lightera und Nokia gaben heute eine Zusammenarbeit bekannt, um den Einsatz von optischen LAN-Lösungen in Unternehmen in ganz Europa zu fördern. Aufbauend auf dem Erfolg der Partnerschaft der beiden Unternehmen in anderen Regionen erstreckt sich die Zusammenarbeit nun auch auf den europäischen Markt.

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Im Rahmen dieser Kooperation wird Lightera sein Know-how im Bereich passiver optischer Infrastrukturen mit der fortschrittlichen PON-Technologie von Nokia kombinieren, um leistungsstarke optische LAN-Lösungen zu liefern, die Unternehmen bei der Modernisierung ihrer Konnektivitätsinfrastrukturen unterstützen und sie auf die Zukunft vorbereiten.

Basierend auf fortschrittlicher Glasfasertechnologie bietet das optische LAN höhere Geschwindigkeiten, verbesserte Sicherheit und höhere Zuverlässigkeit. Weltweit hat Lightera bereits optische LAN-Lösungen für Unternehmenskunden in Bereichen wie dem Gastgewerbe, dem Bildungswesen, der Fertigung, dem Gesundheitswesen und dem Einzelhandel implementiert.

Diese auch als Passive Optical LAN (POL) bezeichnete Architektur ersetzt herkömmliche kupfer- und switchbasierte Netzwerke durch eine skalierbarere, zukunftssichere Lösung, die einen geringeren Energieverbrauch, mehr Sicherheit, höhere Skalierbarkeit und bis zu 50 % niedrigere Gesamtbetriebskosten bietet.

Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Lightera seine passiven optischen Infrastrukturlösungen mit den GPON-, XGS-PON- und 25G-PON-Technologien von Nokia integrieren. Die integrierte Lösung der Unternehmen wird End-to-End-Supportdienste wie Beratung vor dem Verkauf, Start-up-Services sowie technischen Support und Schulungen rund um die Uhr umfassen.

Durch die Zusammenarbeit mit seinem Ökosystem von Integratoren und Vertriebspartnern will Lightera die Einführung von Optical LAN in ganz Europa beschleunigen und Unternehmen eine effizientere und nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen Netzarchitekturen bieten.

„Optisches LAN ist eine natürliche Erweiterung unserer Strategie, hochleistungsfähige, skalierbare Konnektivitätslösungen für Unternehmensumgebungen anzubieten", sagt Edmond Ayvazian, Business Developer bei Lightera. „Da KI-gesteuerte Anwendungen die Anforderungen an das Netzwerk weiter erhöhen, benötigen Unternehmen eine Infrastruktur, die höhere Bandbreiten, geringere Latenzzeiten und eine höhere Zuverlässigkeit unterstützt. Unsere Zusammenarbeit mit Nokia bringt passive Infrastrukturen und fortschrittliche PON-Technologien zusammen, um diese neuen Anforderungen zu erfüllen."

„Da KI-gesteuerte Workloads die Netzwerkanforderungen weiterhin verändern, benötigen Unternehmen eine Infrastruktur, die für eine neue Ära sicherer, deterministischer und effizienter Konnektivität ausgelegt ist. Es handelt sich dabei um eine architektonische Veränderung, nicht einfach um eine technologische Auffrischung", so Sylvain Rajaud, Vice President, Head of Partner Sales Management, Europe bei Nokia. „Durch unsere Zusammenarbeit mit Lightera bringen wir fortschrittliche Glasfasertechnologie mit starker Infrastrukturexpertise zusammen, um Unternehmen in ganz Europa dabei zu helfen, ihre LAN-Umgebungen mit Lösungen zu modernisieren, die skalierbar, zuverlässig und bereit für zukünftige digitale Anforderungen sind."

Informatione zu Optical LAN

Optical LAN ist eine glasfaserbasierte Netzwerkarchitektur, die für die Unterstützung von Unternehmensanwendungen mit hoher Kapazität entwickelt wurde. Dadurch wird der Bedarf an aktiven Geräten, Verkabelung und Platz erheblich reduziert. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören ein geringerer Energieverbrauch, ein niedrigerer Kunststoffverbrauch und eine längere Lebensdauer der Infrastruktur, verbesserte Sicherheit und eine vereinfachte Netzwerkverwaltung, eine einfachere Bereitstellung in historischen Gebäuden oder komplexen Umgebungen, eine größere Reichweite von einem zentralen Technikraum aus und eine zukunftssichere Grundlage für Anwendungen mit hoher Bandbreite.

Informationen zu Lightera

Lightera ist ein weltweit führender Anbieter von Glasfaser- und Konnektivitätslösungen. Auf der Grundlage unserer langjährigen Erfahrung in der optischen Wissenschaft bieten wir Hochleistungslösungen an, die schnellere, zuverlässigere und nachhaltigere Verbindungen für Unternehmen, Gemeinden und Branchen weltweit ermöglichen.

Lightera hat seinen Hauptsitz in Norcross, Georgia, USA, und bedient Kunden in den Bereichen Telekommunikation, Unternehmen, Industrie, generative KI, Rechenzentren, 5G/6G, Versorgungsunternehmen, Medizin, Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Sensorik.

Lightera ist Teil der Furukawa Electric Group, einem Pionier bei der Entwicklung der nächsten Generation von Infrastrukturen durch integrierte Lösungen in den Bereichen Konnektivität, Information, Energie und Mobilität, um eine sichere, friedliche und nachhaltige Welt zu schaffen.

Bitte besuchen Sie www.Lightera.com

Informationen zu Nokia

Nokia ist ein weltweit führender Anbieter von Konnektivität für das KI-Zeitalter. Mit seinem Fachwissen über Festnetz-, Mobilfunk- und Verkehrsnetze fördert das Unternehmen die Konnektivität, um eine sicherere und nachhaltigere Welt zu schaffen.

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Sandoz behauptet sich in verzerrtem Antibiotika-Markt und hält an Guidance fest

30.04.2026

Sandoz hat im ersten Quartal 2026 trotz erheblicher Verwerfungen im Penicillin-Geschäft weiteres Wachstum erzielt. Der Umsatz des Schweizer Generika- und Biosimilar-Spezialisten belief sich zwischen Januar und März auf 2,76 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen legten die Erlöse um 3 Prozent zu. Der Konzern bestätigt nach eigenen Angaben seinen Ausblick für das Gesamtjahr.

Treiber der Entwicklung war vor allem das höhermargige Biosimilar-Geschäft, das die frühere Novartis-Tochter weiter ausgebaut hat. Dagegen stand die grössere Generika-Sparte erneut unter Druck, weil sich die Marktverwerfungen im Penicillin-Segment fortsetzten. Klammerte man die negativen Auswirkungen aus dem Antibiotika-Geschäft aus, hätte das Umsatzplus zu konstanten Wechselkursen bei rund 5 Prozent gelegen und damit im Rahmen der Unternehmensprognose.

Die Belastungen resultieren aus einem anhaltenden Preisverfall bei wichtigen Penicillin-Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients), der bereits im Vorjahr eingesetzt hatte. Hintergrund sind US-Zölle, die chinesische Anbieter dazu veranlasst haben, ihre Penicillin-Mengen verstärkt nach Europa umzuleiten. Das zusätzliche Angebot hat dort die Preise deutlich gedrückt. Parallel dazu führten in Indien eingeführte Mindestpreisvorschriften dazu, dass weniger chinesische Ware in diesen Markt floss, was den Wettbewerbsdruck in Europa zusätzlich verschärfte und den Preisdruck weiter verstärkte.

Laut Sandoz konzentrieren sich die heftigsten Auswirkungen dieser Entwicklung auf das erste Quartal, die verbleibenden Effekte sollen sich nun schrittweise abschwächen. Analysten verweisen darauf, dass das Unternehmen ohne den Antibiotika-Gegenwind im Rahmen seiner Guidance gewachsen wäre. Der Konzern bleibt damit auf Wachstumskurs, muss sich im Generika-Kerngeschäft jedoch weiterhin in einem von handelspolitischen Eingriffen und regulatorischen Änderungen verzerrten Marktumfeld behaupten.