LEATHERHEAD, England, 26. Mai 2026 /PRNewswire/ -- MatOrtho freut sich bekannt zu geben, dass ReCerf® vom Orthopaedic Data Evaluation Panel (ODEP) mit 5A* bewertet wurde, was die höchste verfügbare Bewertung bei der Fünf-Jahres-Benchmark für orthopädische Implantate darstellt.

ODEP ist ein unabhängiges, im Vereinigten Königreich angesiedeltes Benchmarking-System, mit dem die klinische Evidenz für orthopädische Implantate, einschließlich Überlebensdauer und Leistung im Zeitverlauf, bewertet wird. Das ReCerf 5A*-Rating wird durch klinische Daten aus mehreren internationalen Zentren und ausgewählten globalen Märkten gestützt und spiegelt die wachsende weltweite klinische Erfahrung mit dem System wider.
Die Bewertung schafft zusätzliches Vertrauen in die wachsende Evidenzbasis, die das ReCerf Ceramic Hip Resurfacing System unterstützt, und markiert einen wichtigen Meilenstein in der weiteren Entwicklung des modernen Hüft-Oberflächenersatzes. „Das Erreichen eines 5A* ODEP-Ratings spiegelt sowohl die Qualität der klinischen Evidenz für ReCerf als auch den kooperativen Ansatz wider, der mit erfahrenen Chirurgen für Hüftoberflächenersatz international verfolgt wird", sagte Dr. Laura Richards, Clinical Research Manager bei MatOrtho. „Da das Interesse an knochenerhaltenden Hüftprothesen in ausgewählten Märkten wieder zunimmt, sind wir der Meinung, dass evidenzbasierte Innovationen und eine verantwortungsvolle Ausbildung der Chirurgen weiterhin von entscheidender Bedeutung sind, um erfolgreiche Patientenergebnisse zu unterstützen."
ReCerf wurde in Zusammenarbeit mit spezialisierten Hüftchirurgen entwickelt und wird durch eine strukturierte Ausbildung der Chirurgen, eine sorgfältige Patientenauswahl und eine laufende klinische Bewertung unterstützt. Das System wurde entwickelt, um die verantwortungsbewusste Einführung von Keramik-Keramik-Hüftprothesen zu unterstützen, wobei der Schwerpunkt auf den Patientenergebnissen und der langfristigen klinischen Leistung liegt.
Dieser Erfolg spiegelt die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen MatOrtho und der breiteren orthopädischen Gemeinschaft wider, zu der Chirurgen, klinische Teams und Forschungspartner gehören, die zur weltweiten Weiterentwicklung des Hüft-Oberflächenersatzes beitragen.
Die neuesten ODEP-Bewertungen finden Sie unter www.odep.org.uk
Weitere Informationen über ReCerf® finden Sie unter www.recerf.com
Über MatOrtho
MatOrtho ist ein im Vereinigten Königreich ansässiges Unternehmen für orthopädische Geräte, das sich auf Technologien für das Hüft-Resurfacing und den Knieersatz spezialisiert hat.
Medienkontakt:
Michael Watson PhD MCIM
Leiter der Abteilung Marketing & Produktmanagement
MatOrtho
Tel: 01372 224200
E-Mail: ReCerf@MatOrtho.com
Website: www.matortho.com/recerf
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Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.
Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.
Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.
Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.