ATHEN, Griechenland und LONDON, 14. September 2026 /PRNewswire/ -- METLEN und PETRONAS haben über die Tochtergesellschaft PETCO Trading (UK) Limited („PTUK") einen Kaufvertrag (SPA) für die langfristige Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) nach Griechenland geschlossen.
Im Rahmen des Kaufvertrags (SPA) wird PTUK ab 2027 über einen Zeitraum von fünf Jahren jährlich sechs LNG-Ladungen aus dem Atlantik-Portfolio von PETRONAS liefern, was einer Menge von etwa 0,6 Milliarden Kubikmetern pro Jahr (bcma) entspricht.
Die Vereinbarung stärkt die Strategie von METLEN im Energiesektor zur Diversifizierung seiner LNG-Bezugsquellen, erhöht die Flexibilität und Widerstandsfähigkeit bei der Beschaffung und trägt gleichzeitig zur Versorgungssicherheit in Griechenland und der gesamten südosteuropäischen Region bei. Gleichzeitig festigt sie die Position Griechenlands als strategischen regionalen Energieknotenpunkt.
Durch seine integrierten Energieaktivitäten und seine etablierte Präsenz entlang der gesamten Gas-Wertschöpfungskette unterstützt METLEN weiterhin die Marktliquidität und die effiziente Energieversorgung und stärkt damit seine Rolle in der sich wandelnden europäischen Energielandschaft.
Für PETRONAS spiegelt der Kaufvertrag das Engagement des Unternehmens wider, LNG-Lieferungen unter Nutzung seines globalen LNG-Portfolios und seiner lösungsorientierten Kompetenzen bereitzustellen. Über PTUK baut PETRONAS seine LNG-Präsenz in den Märkten westlich von Suez weiter aus, insbesondere in Europa und im Mittelmeerraum, und stärkt gleichzeitig die Kundenbeziehungen in wichtigen Wachstumsmärkten.
Diese strategische Partnerschaft zwischen PETRONAS und METLEN ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung der Beziehung zwischen den beiden Unternehmen und legt den Grundstein für neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Panayotis Kanellopoulos, CEO für internationale Energieversorgung und -handel bei METLEN, erklärte: „Diese Vereinbarung mit PETRONAS stellt einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Strategie von METLEN dar, seine LNG-Bezugsquellen zu diversifizieren. Durch den Ausbau unserer internationalen Synergien, wie beispielsweise mit diesem weltweit führenden LNG-Akteur, verbessern wir die Flexibilität und Zuverlässigkeit der Versorgung weiter und unterstützen damit sowohl unsere Kunden als auch den breiteren regionalen Markt sowie die Position Griechenlands als Energie-Drehscheibe."
Datuk Adif Zulkifli, Executive Vice President und CEO des Geschäftsbereichs Gas & Maritime bei PETRONAS, erklärte: „Diese Vereinbarung mit METLEN unterstreicht das Engagement von PETRONAS, zuverlässige und flexible LNG-Lösungen bereitzustellen, die den sich wandelnden Energiebedürfnissen unserer Kunden gerecht werden. Während sich die Märkte weiterhin mit den Prioritäten Energiesicherheit, Erschwinglichkeit und Energiewende auseinandersetzen, konzentriert sich PETRONAS weiterhin darauf, durch unser globales LNG-Portfolio, unsere Handelskompetenzen und vertrauensvolle Partnerschaften Mehrwert zu schaffen. Wir freuen uns, die Strategie von METLEN zur Diversifizierung der Versorgung zu unterstützen und zur Stärkung der Energieversorgungssicherheit in Griechenland und der gesamten südosteuropäischen Region beizutragen."
Gemeinsam streben METLEN und PETRONAS eine stärkere Diversifizierung der LNG-Versorgung und eine höhere Energieresilienz an und tragen gleichzeitig dazu bei, den sich wandelnden Energiebedarf Griechenlands und der gesamten südosteuropäischen Region zu decken.
Hinweise für Redaktionen:
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Informationen zu METLEN:
METLEN Energy & Metals Plc (METLEN) ist ein internationales Industrie- und Energieunternehmen, das eine führende Position in den Metall- und Energiesektoren einnimmt und sich auf nachhaltiges Wachstum und die Kreislaufwirtschaft konzentriert. METLEN hat sich sowohl auf europäischer als auch auf globaler Ebene als Maßstab für wettbewerbsfähige „grüne" Metallurgie etabliert und betreibt die einzige vollständig integrierte Produktionsanlage für Bauxit, Aluminiumoxid sowie Primäraluminium in der Europäischen Union, die über eigene Hafenanlagen verfügt. Im Energiesektor bietet METLEN integrierte Energielösungen durch die Umsetzung von Projekten zur thermischen und erneuerbaren Stromerzeugung, Stromverteilung und -handel sowie durch Investitionen in Netzinfrastruktur, Batteriespeicher und weitere grüne Technologien an. METLEN ist auf fünf Kontinenten sowie in mehr als 40 Ländern tätig, zählt weltweit mehr als 8500 Beschäftigte und setzt in sämtlichen Geschäftsbereichen ein vollständig synergetisches Modell um.
Finanzkennzahlen von METLEN
METLEN ist an der Londoner Börse erstnotiert, an der Athener Börse zweitnotiert und Bestandteil des FTSE-100-Index. Im Jahr 2025 erzielte METLEN einen Konzernumsatz von 7,11 Milliarden Euro, ein EBITDA von 753 Millionen Euro sowie einen Nettogewinn von 314 Millionen Euro. Die bereinigte Nettoverschuldung belief sich auf 2,10 Milliarden Euro, bei einem Nettoverschuldung/EBITDA-Verhältnis von 3,1x, was die starke finanzielle Widerstandsfähigkeit widerspiegelt. METLEN wird von führenden internationalen Nachhaltigkeits- und ESG-Ratingagenturen bewertet, ist als einziges griechisches Unternehmen im Dow Jones Best-in-Class Emerging Market Index vertreten und erzielt besondere Anerkennung bei MSCI, Sustainalytics, ISS Quality Score, ISS Corporate Score, S&P Global ESG, LSEG, CDP, FTSE Russell, ESG Book, EcoVadis, Bloomberg sowie IdealRatings.
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Für weitere Informationen zu PETRONAS wenden Sie sich bitte an:
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Informationen zu PETRONAS:
Als fortschrittlicher globaler Energie- und Lösungspartner verfolgt PETRONAS das Ziel, die Lebensqualität der Menschen im Hinblick auf eine nachhaltige Zukunft zu verbessern. Mit einer Präsenz in über 100 Ländern baut der Konzern sein Portfolio kontinuierlich aus – von konventionellen bis hin zu saubereren Energielösungen sowie einer vielfältigen Palette an Kraftstoffen, Schmierstoffen und petrochemischen Produkten. PETRONAS gewährleistet nachhaltige Praktiken in allen seinen Geschäftsbereichen und setzt sich gleichzeitig dafür ein, dass der Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Zukunft gerecht und ausgewogen verläuft.
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Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.
Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.
Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.
Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.