Nfinite bringt die Visual-Intelligence-Plattform für das digitale Regal auf den Markt, damit Marken und Einzelhändler visuelle Produktinhalte in großem Maßstab optimieren können

10.07.2026

Da visuelle Standards anspruchsvoller und Produktkataloge immer komplexer werden, stehen Marken und Einzelhändler vor derselben Herausforderung: Es gibt keine zuverlässige Möglichkeit, die Einhaltung visueller Vorgaben zu überwachen, Verbesserungen zu priorisieren und sicherzustellen, dass jede Produktseite ihr volles Potenzial ausschöpft.

PARIS, 10. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Nfinite, ein Unternehmen für visuelle Intelligenz im E-Commerce, gibt heute die Einführung der Visual-Intelligence-Plattform für das digitale Regal bekannt. Die Plattform wurde für Marken und Einzelhändler entwickelt, die Tausende SKUs verwalten, und unterstützt Teams dabei, die visuelle Qualität zu überwachen, die Einhaltung von Vorgaben sicherzustellen, Chancen mit der größten Wirkung zu priorisieren sowie visuelle Produktinhalte in großem Maßstab zu erstellen – und so die Performance von Produktseiten über alle Kanäle hinweg zu schützen.

Nfinite Launches the Visual Intelligence Platform for the Digital Shelf to Help Brands and Retailers Optimize Product Visuals at Scale

Die Herausforderung des Marktes

Einzelhändler legen die Messlatte mit mehr Bildern, mehr Formaten und immer komplexeren Anforderungen immer höher. Marken haben Mühe, Schritt zu halten, während Einzelhändlern der Überblick darüber fehlt, ob von Marken bereitgestelltes Bildmaterial und Eigenmarken-Bildmaterial nach der Veröffentlichung tatsächlich ihren Standards entsprechen.

Das Ergebnis ist auf beiden Seiten dasselbe: inkonsistente PDPs, verschwendetes Produktionsbudget und strategische blinde Flecken. Nicht vorgabenkonforme Produktseiten können zu Umsatzverlusten von 15–25 % führen, während Teams jedes Jahr schätzungsweise 40 Stunden pro SKU für manuelle Konformitätsprüfungen, die Überarbeitung von Bildmaterial und Portal-Einreichungen aufwenden. Ohne eine Intelligenzebene haben Unternehmen keine Möglichkeit festzustellen, bei welchen SKUs Lücken bestehen, wo diese Lücken liegen und was zuerst priorisiert werden sollte.

Für Marken: Die visuelle Ebene, die ihnen bislang fehlte

Marken haben in die Infrastruktur zur Verbreitung von Produktinhalten investiert – PIMs, DAMs und Syndikationsplattformen. Diese Systeme haben alle einen gemeinsamen blinden Fleck: Keines von ihnen überprüft, wie Produktbilder tatsächlich aussehen, sobald sie auf der Produktseite eines Einzelhändlers veröffentlicht sind, oder ob sie den Anforderungen dieses Einzelhändlers entsprechen.

Ohne kontinuierliche Transparenz fällt es Teams schwer, fehlendes oder nicht vorgabenkonformes Bildmaterial zu erkennen, bevor sich dies auf Rankings, Listings und Konversionsraten auswirkt. Wenn eine SKU ausgelistet wird, kann es 60 bis 90 Tage dauern¹, bis das organische Ranking wiederhergestellt ist.

In einer frühen Analyse scannte Nfinite den Katalog einer führenden Heimwerkermarke über sieben Retail-Endpunkte hinweg und identifizierte 897 Inhaltslücken mit einem Gesamtkonformitätswert von 61 % gemessen an den Anforderungen der Einzelhändler. Die Marke hatte zuvor keine Warnmeldungen erhalten.

Für Einzelhändler: Vollständige Transparenz über den gesamten Katalog hinweg

Einzelhändler stehen vor der gegenteiligen Herausforderung. Bei der Verwaltung Tausender SKUs von Hunderten Lieferanten wird es immer schwieriger, eine einheitliche visuelle Qualität manuell aufrechtzuerhalten. Ohne Transparenz über Lieferanten- und Eigenmarkeninhalte hinweg fällt es Teams schwer, leistungsschwache Lieferanten zu identifizieren, Verbesserungen zu priorisieren oder Standards in großem Maßstab durchzusetzen.

Mittlerweile hat generative KI die Produktionskosten um 70–95 % gesenkt und die Produktionszeiten von Wochen auf Stunden verkürzt, wodurch die Erstellung von Inhalten in großem Umfang wirtschaftlich tragfähig geworden ist. Eine Produktion ohne Priorisierung verursacht jedoch unnötige Kosten. Da 87 % der Online-Käufer Produktbilder als wichtigsten Einflussfaktor beim Kauf nennen², ist das Wissen darüber, wo investiert werden sollte, genauso wichtig wie die Erstellung der Inhalte selbst.

Die Visual-Intelligence-Plattform für das digitale Regal

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, stellt Nfinite die Visual-Intelligence-Plattform für das digitale Regal vor. Die Lösung wurde für Marken und Einzelhändler entwickelt und bietet die erforderliche Intelligenzebene, um visuelle Produktinhalte im digitalen Regal kontinuierlich zu überwachen, zu priorisieren und zu verbessern.

Visual Insights: überwacht kontinuierlich visuelle Produktinhalte über Marken und Einzelhändler hinweg. Es bewertet die Konformität mit Anforderungen von Einzelhändlern, Kategoriestandards sowie Markenrichtlinien und identifiziert fehlende Bildtypen, Qualitätsprobleme, falsche Formate sowie kanalübergreifende Unstimmigkeiten. Zudem vergleicht es die Leistung von Lieferanten, Marken, Einzelhändlern sowie Wettbewerbern und priorisiert Lücken nach ihrer geschäftlichen Wirkung.

Visual Creation: schließt die von Visual Insights identifizierten Lücken. KI- und CGI-Workflows erzeugen fehlende visuelle Inhalte – markengerecht, spezifikationskonform und veröffentlichungsfertig.

„Jeder Einzelhändler hat andere Anforderungen, und diese manuell zu verwalten, war für uns eine echte Herausforderung. Mit Nfinite können wir ganz einfach nachverfolgen, Anpassungen vornehmen und sicherstellen, dass unsere visuellen Produktinhalte den Standards jedes Partners entsprechen."

– Marken- und Marketingleitung, CR Plastic

„Marken haben ein Jahrzehnt damit verbracht, Systeme aufzubauen, um Inhalte auszuspielen. Was ihnen bisher gefehlt hat, ist ein System, das ihnen Aufschluss darüber gibt, ob diese Inhalte tatsächlich funktionieren – also vorgabenkonform, vollständig und wettbewerbsfähig sind – auf jeder Seite eines Einzelhändlers. Das ist die Ebene, die wir aufgebaut haben."

— Augustin de Narp, Geschäftsleiter, Nfinite

Visuelle Intelligenz entwickelt sich zur strategischen Infrastruktur für das digitale Regal

In Branchen wie Heimwerkerbedarf und Wohnen, in denen Kaufentscheidungen stark von der Sicherheit abhängen, die visuelle Darstellungen vermitteln, erwarten Käufer vollständige, einheitliche und den Vorgaben entsprechende Produktseiten auf allen Kanälen. Für Marken bedeutet das, die Anforderungen der Einzelhändler zu erfüllen. Für Einzelhändler bedeutet dies, sicherzustellen, dass die Inhalte von Lieferanten und Eigenmarken denselben Standards entsprechen.

Da sich die Anforderungen an visuelle Inhalte ständig weiterentwickeln, liegt der Wettbewerbsvorteil darin, zu wissen, was verbessert werden muss, wo Prioritäten gesetzt werden sollten und wie sich leistungsstarke visuelle Inhalte in großem Maßstab aufrechterhalten lassen.

Nfinite baut diese Intelligenzebene auf, indem es seine Datenbank mit Standards von Einzelhändlern kontinuierlich erweitert und Überwachung, Priorisierung sowie die KI-gestützte Erstellung von Inhalten miteinander verknüpft.

Informationen zu Nfinite

Nfinite ist eine Visual-Intelligence-Plattform für das digitale Regal. Die Plattform verbindet visuelle Erkenntnisse mit der Erstellung visueller Inhalte – und hilft Marken sowie Einzelhändlern dabei, visuelle Lücken zu identifizieren, Inhalte zu optimieren und leistungsstarke PDP-Inhalte in großem Maßstab zu produzieren – was für höhere Konversionsraten, bessere Einkaufserlebnisse sowie eine stärkere Katalogleistung sorgt.             

nfinite.ai 

Medienkontakt: enora.pendezec@nfinite.app

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.