Nocpix bringt das hochauflösende Wärmebild-Zielfernrohr BOLT H50R für die Nachtjagd auf den Markt

29.05.2026

HEFEI, China, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Nocpix, das sich auf die Weiterentwicklung der elektrooptischen Bildgebung für den Außenbereich konzentriert, gab heute die Markteinführung des Wärmebild-Zielfernrohrs BOLT H50R bekannt. Das für die Nachtjagd und die Beobachtung von Wildtieren entwickelte Wärmebildzielfernrohr verfügt über einen 640×512-Wärmesensor mit einer rauschäquivalenten Temperaturdifferenz (NETD) von ≤18 mK, um die Zielerfassung in kontrastarmen Umgebungen zu verbessern.

Als Neuzugang in der BOLT-Produktpalette bietet die H50R eine ausgewogene Kombination aus hochauflösender Bildgebung und einfacher Bedienung, die sie zu einer vielseitigen Option sowohl für Freizeitjäger als auch für erfahrene Outdoor-Profis macht.

Verbesserte Bildgebung für eine bessere Erkennung bei Nacht

Das Herzstück des BOLT H50R ist ein 640×512-Wärmesensor mit einem NETD von ≤18 mK, einem der niedrigsten Geräuschpegel in seiner Klasse. Dies ermöglicht eine höhere Empfindlichkeit und eine klarere Bildwiedergabe in kontrastarmen Umgebungen, in denen feine Temperaturunterschiede für die Zielerfassung entscheidend sind.

Das Zielfernrohr ist mit einem 50 mm F1.0 Objektiv ausgestattet und bietet einen Erfassungsbereich von bis zu 2.600 m. Diese optische Konfiguration ermöglicht eine Beobachtung über große Entfernungen, sodass der Benutzer Wildarten eindeutig identifizieren und Körperstrukturen aus der umgebenden Vegetation beurteilen kann, um im Feld sicherere Entscheidungen zu treffen.

Benutzerfreundliches Design für erweiterten Nachtbetrieb

Das Wärmebild-Zielfernrohr BOLT H50R wurde für den praktischen Einsatz in einer Reihe von nächtlichen Jagdszenarien entwickelt, darunter das Absuchen von offenem Gelände, die Identifizierung von Zielen bei schlechten Lichtverhältnissen und die Aufrechterhaltung des Situationsbewusstseins bei ausgedehnten nächtlichen Aktivitäten. Die Betriebszeit beträgt bis zu 9 Stunden und ermöglicht so einen längeren Einsatz mit weniger Unterbrechungen.

Das System zeichnet sich durch ein vereinfachtes Steuerungslayout und eine optimierte Benutzeroberfläche aus, was eine einfachere Bedienung im Feld ermöglicht. Dieses Design macht das Wärmebild-Zielfernrohr für Erstanwender zugänglich und eignet sich gleichzeitig für erfahrene Jäger, die eine zuverlässige Sekundäroptik benötigen.

Durch die Kombination aus verbesserter Bildqualität, einfacher Bedienung und einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis erweitert der BOLT H50R das Portfolio der BOLT-Serie. Das Modell unterstützt eine konsistente Zielerfassung und -beobachtung in typischen Nachtjagdszenarien und stellt eine praktische Option für Benutzer dar, die eine zuverlässige Leistung im regelmäßigen Feldeinsatz benötigen.

Informationen zu Nocpix | Einen Schritt voraus

Nocpix hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wärmebildkameras der nächsten Generation für Jäger und Outdoor-Profis zu entwickeln, die fortschrittliche Sensortechnologie mit praxisgerechtem Design kombinieren, um eine gleichbleibend hervorragende Bildqualität und Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.

Weitere Informationen:

Marketingabteilung von Nocpix

E-Mail: info@nocpix.com

Website: www.nocpix.com





 

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ETH Zürich und RWTH Aachen erzeugen künstliche Erschütterungen im Furka-Baustollen

30.04.2026

Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.

Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.

Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.

Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.