Reactive Technologies startet Nyquist-Lizenzierungsprogramm zur Beschleunigung von Netzinnovationen durch Technologiepartnerschaften

29.09.2026

Nyquist bietet Energieversorgern, Technologieanbietern und Geräteherstellern Zugang zu ausgewählten Technologien aus der patentierten Edge-to-Cloud KI-Plattform von Reactive Technologies und unterstützt seine Partner dabei, die Komplexität der Entwicklung zu reduzieren und fortschrittliche Netzlösungen durch flexible Lizenzierung, Integration und gemeinsame Entwicklung schneller auf den Markt zu bringen.

LONDON, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- Reactive Technologies gab heute die Einführung von Nyquist bekannt, einem neuen Technologiepartnerschaftsprogramm, das Zugang zu ausgewählten Technologien und Fachkenntnissen eröffnet, die im Rahmen der Zusammenarbeit des Unternehmens mit Netzbetreibern und Energieversorgern weltweit entwickelt wurden.

Nyquist ermöglicht es Partnern, fortschrittliche Mess- und Analysefunktionen direkt in ihre eigenen Produkte und Anwendungen zu integrieren, wodurch die Notwendigkeit entfällt, komplexe Sensor-, Signalverarbeitungs- und Analysetechnologien von Grund auf neu zu entwickeln.

Der zunehmende Einsatz von Wechselrichter-basierten Anlagen, Batteriespeichern, Rechenzentren und anderen leistungselektronischen Lasten führt zu immer dynamischeren Stromnetzen, wodurch hochauflösende Messungen, schnellere Verarbeitung und ausgefeiltere Analysen für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität und -zuverlässigkeit immer wichtiger werden.

Über Nyquist können Partner auf Technologien aus der patentierten Edge-to-Cloud KI-Plattform von Reactive Technologies zugreifen und diese integrieren. Diese umfassen hochauflösende Messungen und Wellenformaufzeichnung, präzise Zeitsynchronisation, digitale Signalverarbeitung, Edge-KI, Konnektivität, Dateninfrastruktur und Netzanalytik. Diese Technologien werden bereits erfolgreich bei führenden Energieversorgern weltweit eingesetzt und helfen ihnen, ihr Stromnetz wie nie zuvor zu verstehen und souverän auf das rasante Wachstum von Wechselrichter-basierten Ressourcen und Großlastanschlüssen zu reagieren. Das Programm erweitert die Reichweite dieser Technologien durch Partnerschaften und beschleunigt so deren Einführung und Wirkung in der gesamten Branche.

„Wir werden ständig von Organisationen angesprochen, die mit uns zusammenarbeiten möchten, und Nyquist bietet nun einen strukturierten Weg, dies zu tun", sagte Marc Borrett, CEO von Reactive Technologies. „Nyquist ermöglicht es unseren strategischen Partnern, auf den Kerntechnologien und dem Know-how aufzubauen, die wir über viele Jahre hinweg entwickelt haben, und gleichzeitig die Flexibilität zu bewahren, Lösungen zu entwickeln, die auf ihre eigenen Kunden, Märkte und Anwendungen zugeschnitten sind."

Um mehr über Nyquist zu erfahren, besuchen Sie:

https://reactive-technologies.com/nyquist/

Informationen zu Reactive Technologies 

Reactive Technologies ist ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich der Netzverbesserungstechnologien (Grid-Enhancing Technologies, GETs), das sich den Herausforderungen der Energiewende, der Elektrifizierung und des beschleunigten Lastwachstums stellt.

Mit der bewährten GridVerix®-Plattform bietet Reactive Technologies datengestützte Echtzeit-Einblicke in die Netzstabilität und -zuverlässigkeit, die auf fundierten Messdaten basieren und im Rahmen eines „Data-as-a-Service"-Modells bereitgestellt werden. Dies ermöglicht es Netzbetreibern, Energieversorgern und Anlagenbesitzern weltweit, im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Netzes mit größerer Transparenz, Effizienz und Widerstandsfähigkeit zu planen und zu arbeiten.

Weitere Informationen finden Sie unter reactive-technologies.com.

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Höhere Energiepreise treiben Inflation – Anleger ziehen sich aus Aktien zurück

08.10.2026

Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.

Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.

Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.

Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.