Rockwell Automation und Branchenführer gründen Digital CMC Consortium zur Beschleunigung der digitalen Transformation im Bereich der pharmazeutischen Entwicklung

08.10.2026

Die neue branchenübergreifende Zusammenarbeit widmet sich den komplexesten Entwicklungsherausforderungen der Pharmaindustrie und ermöglicht Patienten schnelleren Zugang zu bahnbrechenden Therapien

MILWAUKEE, 8. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, gab heute bekannt, dass es Gründungsmitglied des Digital CMC Consortium ist, einer branchenübergreifenden, vorwettbewerblichen Nonprofit-Kooperation mit dem Ziel, digitale Standards und Infrastrukturen für eine schnellere Arzneimittelentwicklung voranzutreiben.

Rockwell Automation and Industry Leaders Launch the Digital CMC Consortium to Accelerate Digital Transformation in Pharmaceutical Development

Pharmaunternehmen stehen unter wachsendem Druck, die Entwicklungszeiten zu beschleunigen und die steigenden Kosten zu bewältigen, während sie gleichzeitig komplexe regulatorische Anforderungen erfüllen müssen. Doch die Prozesse in den Bereichen Chemie, Herstellung und Kontrollen (Chemistry, Manufacturing and Controls, CMC), die definieren, wie ein Medikament entwickelt, hergestellt, getestet und kontrolliert wird, um die Qualität sicherzustellen, bleiben aufgrund manueller, dokumentenbasierter Arbeitsabläufe und mangelnder Prozessstandardisierung ein anhaltender Engpass in der Medikamentenentwicklung. Da Therapien immer komplexer und personalisierter werden, müssen sich die CMC-Aktivitäten zu strukturierten, digitalen Systemen entwickeln, die den Technologietransfer beschleunigen und einen nahtlosen Wissensaustausch sowie eine datengestützte Entscheidungsfindung ermöglichen.

Das Konsortium führt Branchenführer aus dem gesamten CMC-Ökosystem zusammen – Pharmaunternehmen, Biotechnologiefirmen, Vertragsentwickler- und -herstellerorganisationen (CDMOs), Technologieanbieter und Beratungsexperten –, um diese gemeinsamen Herausforderungen mit einem koordinierten, ergebnisorientierten Ansatz zu meistern. Das Konsortium wurde von visionären Führungskräften aus Unternehmen wie Rockwell Automation, Novartis, Thermo Fisher Scientific, Takeda, Flagship Pioneering Medicines, Stellix, ZS Associates und QbDVision gegründet und bündelt kollektives Fachwissen, um branchenweite Herausforderungen zu lösen, die einzelne Unternehmen alleine nicht bewältigen könnten.

„Die digitale Transformation im Bereich Life Sciences ist nicht nur eine Frage des Technologieeinsatzes, sondern auch der Einführung neuer Arbeitsweisen, die die Entwicklung und Bereitstellung von Therapien verbessern", sagte Matt Weaver, Vice President, Global Industry – Life Sciences, Rockwell Automation. Das Konsortium spiegelt den partnerschaftlichen Ansatz wider, der erforderlich ist, um die Pharmaindustrie voranzubringen. Mit fundiertem Know-how im Bereich Life Sciences und Erfahrung in der Unterstützung von Pharma-Innovatoren und CDMOs sind wir stolz darauf, zusammen mit den anderen Gründungsmitgliedern die Zukunft der pharmazeutischen Herstellung und der CMC-Digitalisierung mitzugestalten und dabei Entwicklung, Herstellung und Vermarktung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zu verknüpfen."

Nach dem ersten Jahr der Zusammenarbeit und der Machbarkeitsstudien strebt das Konsortium eine breitere Akzeptanz in der Branche an. Der unmittelbare Fokus liegt auf dem digitalen Technologietransfer und dem strukturierten Wissensaustausch zwischen Sponsoren und CDMOs. Langfristig zielt das Konsortium darauf ab, digitale Fähigkeiten über den gesamten CMC-Lebenszyklus hinweg zu vernetzen, einschließlich Knowledge-Management, automatisierter Inhaltserstellung, digitaler Zwillinge und künstlicher Intelligenz.

Nähere Informationen über das Digital CMC Consortium und wie Sie sich engagieren können, erhalten Sie unter www.digitalcmc.org.

Über Rockwell Automation

Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich industrieller Automatisierung und digitaler Transformation. Wir verbinden die Kreativität von Menschen mit der Leistungsfähigkeit von Technologie, um die Grenzen des menschlich Möglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu gestalten. Der Firmensitz von Rockwell Automation befindet sich in Milwaukee, Wisconsin, USA. Rockwell Automation beschäftigt etwa 26 000 Mitarbeiter, die Kunden in mehr als 100 Ländern zur Seite stehen (Stand: Ende Fiskaljahr 2025). Weitere Informationen darüber, wie wir Unternehmen der verschiedensten Branchen auf dem Weg zum Connected Enterprise begleiten, finden Sie auf www.rockwellautomation.com.

Über das Digital CMC Consortium

Das Digital CMC Consortium ist eine branchenübergreifende, vorwettbewerbliche Nonprofit-Kooperation mit einem einzigen Ziel: die durchgängige Digitalisierung von Chemie, Herstellung und Kontrollen (CMC). Das Konsortium vereint Pharmaunternehmen, CDMOs, Beratungsfirmen und Technologieinnovatoren, um offene digitale Standards für die Arzneimittelentwicklung und -herstellung zu etablieren und so den Grundstein für den KI-Einsatz im Bereich CMC zu legen. Die Modernisierung dieser veralteten Infrastruktur beseitigt einen wesentlichen Engpass und beschleunigt die Bereitstellung lebensrettender Therapien für die Patienten, die sie dringend benötigen. Erfahren Sie mehr unter https://www.digitalcmc.org.

Rockwell Automation logo

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Höhere Energiepreise treiben Inflation – Anleger ziehen sich aus Aktien zurück

08.10.2026

Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.

Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.

Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.

Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.