STL gewinnt Patentstreit in Europa eindeutig und bekräftigt sein Engagement für den Schutz seiner Innovationen und seines geistigen Eigentums

13.07.2026

LONDON, 13. Juli 2026 /PRNewswire/ -- STL (NSE: STLTECH), ein führender Anbieter von Konnektivitätslösungen für KI-fähige digitale Infrastruktur, gab heute einen endgültigen Sieg in seinem europäischen Patentstreit mit Fujikura Ltd. bekannt. Die Technische Beschwerdekammer des Europäischen Patentamts (EPO) hat in einer mündlichen Verhandlung am 24. Juni 2026 eine endgültige, verbindliche und nicht anfechtbare Entscheidung erlassen, mit der das europäische Patent EP 3796060 von Fujikura in seiner Gesamtheit für nichtig erklärt wurde. Das Urteil entscheidet den britischen Patentstreit zwischen den Parteien zugunsten von STL.

Das geistige Eigentum von STL wurde über Jahrzehnte hinweg aufgebaut und wird durch ein Portfolio von 785 Patenten geschützt, das sich über die wichtigsten globalen Märkte erstreckt, auf denen das Unternehmen tätig ist. STL entwickelt gemeinsam mit seinen Kunden maßgeschneiderte optische Lösungen, welche die KI-gesteuerte digitale Infrastruktur von morgen vorantreiben.

Dieses Urteil hat für STL folgende positive wirtschaftliche Auswirkungen:

  • Stärkung der Position von STL auf den Märkten für optische Verbindungstechnik in Großbritannien und Europa
  • Bestätigung der weltweiten Kompetenz von STL im Bereich des geistigen Eigentums sowie der Fähigkeit des Unternehmens, seine Position in allen Märkten, auf denen es tätig ist (Nordamerika, Europa, MEA, Indien und Rest der Welt), energisch zu verteidigen

„STL misst Innovation und geistigem Eigentum große Bedeutung bei und setzt sich weltweit nachdrücklich für den Schutz seiner Rechte an geistigem Eigentum ein. Diese Entscheidung der höchsten Berufungsinstanz des EPA ist eine eindrucksvolle Bestätigung der Stärke unserer globalen Position im Bereich des geistigen Eigentums, der Integrität unserer Forschung und Entwicklung sowie unserer fundierten technologischen Kompetenz", kommentierte Dr. Badri Gomatam, Group CTO bei STL. „Unsere vollständig vertikal integrierte „Glass to Data Center"-Lösung gewährleistet unseren weltweiten Kunden eine unübertroffene Qualitätskontrolle und absolute Widerstandsfähigkeit der Lieferkette."

Informationen zu STL - Sterlite Technologies Ltd

STL ist ein weltweit führender Anbieter von fortschrittlichen Konnektivitätslösungen, der End-to-End-Lösungen für den Aufbau von KI-fähigen Infrastrukturen, FTTx-, ländlichen, Unternehmens- und Rechenzentrumsnetzwerken anbietet. Mit Produktionsstätten in Nordamerika, Europa und Asien liefern wir unsere Lösungen in mehr als 100 Länder. Rechenzentrums- und Cloud-Anbieter, Telekommunikationsbetreiber, Internetdienstanbieter und Großunternehmen arbeiten mit STL zusammen, um ihre zukunftsfähige digitale Infrastruktur aufzubauen. Die Unternehmensziele von STL basieren auf Kundenorientierung, Forschung und Entwicklung sowie Nachhaltigkeit. Weitere Informationen, Kontaktieren Sie unsstl.tech | Twitter | LinkedIn | YouTube

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.