AMSTERDAM, 31. August 2026 /PRNewswire/ -- Die SWI Group (AMS: SWICH, eine Investmentgesellschaft mit einer Leistungskapazität von 3,6 Gigawatt in Europa und den USA, hat bekannt gegeben, dass sie als „Preferred Partner" dem NVIDIA Cloud Partner (NCP)-Programm beigetreten ist.

Die SWI Group gehört nun zu einem ausgewählten Kreis von NVIDIA-Partnern mit validierten Kompetenzen und nachweislicher Expertise im Bereich der KI-Infrastruktur. Die Mitgliedschaft im NVIDIA Partner Network gewährt der SWI Group Zugang zu NVIDIA-Referenzarchitekturen und validierten Konfigurationen und unterstützt so die Bereitstellung neuer, von NVIDIA zertifizierter Kapazitäten im Zuge der Plattformerweiterung.
Als „Preferred Partner" kann die SWI Group eine durch NVIDIA beschleunigte Recheninfrastruktur für die gesamte Bandbreite an KI-Workloads bereitstellen – vom Modelltraining und der Feinabstimmung bis hin zur Inferenz im Produktionsmaßstab und agentenbasierter KI. Die von NVIDIA zertifizierten Kompetenzen der SWI Group umfassen Rechenleistung, Netzwerke und Unternehmenssoftware. Zusammen verdeutlichen sie das Bestreben des Unternehmens, als vertikal integrierter Rechenanbieter zu agieren: den Einsatz der neuesten NVIDIA-GPUs in den eigenen KI-Fabriken und den Betrieb einer KI-Cloud-Plattform auf Basis der NVIDIA AI Enterprise-Software.
„Die SWI Group macht einen weiteren Schritt auf ihrem Weg zu einem vollständig vertikal integrierten globalen KI-Akteur: Zuerst kamen Land, Strom und Gebäude; jetzt sind es Chips, Token und Anwendungen. Unsere Zusammenarbeit mit NVIDIA wird uns helfen, eine starke Position in Europa, den USA und darüber hinaus zu etablieren", sagte Max-Hervé George, Gründer und CEO der SWI Group.
SWI hat zudem kürzlich eine Mehrheitsbeteiligung an Genesis Digital Assets (jetzt bekannt als SWI Digital) erworben, einem Rechenzentrumsunternehmen mit einer Leistung von 1,3 Gigawatt, das als Hauptstandort in den USA dient. In Europa hat SWI AiOnX aufgebaut, ein 2,3-Gigawatt-Portfolio in Irland, Großbritannien, Spanien, Dänemark und Italien, wobei ein Standort an einen Hyperscaler-Mieter vermietet wurde.
Die Investitionen in andere Geschäftsbereiche der SWI Group werden fortgesetzt. Kürzlich wurde bekannt gegeben, dass Varia US, das von SWI verwaltet wird, ein Joint Venture im Wert von 693,9 Millionen US-Dollar mit Brookfield Asset Management unterzeichnet hat.
Informationen zur SWI Group
Die SWI Group (SWI Capital Holding Ltd) ist eine globale Investmentgruppe, die sich auf private Märkte spezialisiert hat und an der Euronext Amsterdam unter dem Tickersymbol SWICH notiert ist. Die aus der Fusion von Icona und Stoneweg hervorgegangene Gruppe investiert ihr eigenes Kapital in digitale Infrastruktur, Immobilien und andere Anlagechancen auf privaten Märkten und verbindet dabei einen unternehmerischen Ansatz mit institutioneller Disziplin. Weitere Informationen finden Sie unter www.swi.com.
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Bystronic hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2026 nach unten angepasst. Der Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung rechnet zwar weiterhin mit einem höheren Nettoumsatz als im Vorjahr, erwartet jedoch keine Verbesserung der Profitabilität mehr. Bereits im zweiten Quartal 2026 dürften Auftragseingang, Nettoumsatz und Ergebnis unter den bisherigen Annahmen liegen, obwohl sie gegenüber dem ersten Quartal zulegen sollen.
Das Management verweist auf anhaltend schwierige Marktbedingungen im Kerngeschäft. Während die Nachfrage nach Biegelösungen stabil bleibt, leidet das Lasergeschäft weiter unter einer schwachen Marktlage. Geringere Kapazitätsauslastung und Preisdruck im Verkauf von Einzelmaschinen wirken zusätzlich auf die Marge. Hinzu kommt, dass der Trend zu stärker automatisierten Lösungen zwar den Auftragsbestand stützt, die Projekte jedoch längere Laufzeiten haben und sich der hohe Auftragsbestand dadurch langsamer in Nettoumsätze umwandelt.
Einen Lichtblick liefert die neu geschaffene Geschäftseinheit Bystronic Rofin. Sie trägt nach Unternehmensangaben weiterhin positiv zum Konzernergebnis bei, gestützt von einer robusten Nachfrage nach Anwendungen im Halbleiterbereich. Dieser Bereich soll auch dazu beitragen, dass der Konzernumsatz 2026 insgesamt über dem Niveau des Vorjahres liegt, auch wenn die Ergebnisqualität im Vergleich zu 2025 zurückbleiben dürfte.
Konkrete Zahlen zu Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nannte Bystronic bislang nicht. Ausführlichere Informationen zur Geschäftsentwicklung und zum weiteren Ausblick will das Unternehmen mit dem Halbjahresbericht vorlegen, der am 23. Juli veröffentlicht werden soll. Dann dürfte sich zeigen, in welchem Ausmass der Druck im Lasergeschäft und die Verzögerungen bei Automationsprojekten auf die Jahresziele durchschlagen – und wie stark Bystronic Rofin diese Effekte im laufenden Jahr abfedern kann.