ViferaXS wirbt 12 Millionen Euro ein, um Phase-II-Studie zur chronischen lymphatischen Leukämie voranzutreiben und seine onkologische Pipeline auszubauen

24.09.2026

Finanzierungsrunde über 12 Millionen Euro einschließlich Fördermitteln abgeschlossen, angeführt von SPRIND (Bundesagentur für Sprunginnovationen) und Huma, mit Beteiligung privater Investoren

Mit den Erlösen werden eine Phase-II-Studie mit CLLTAXS01 bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) sowie die bevorstehenden Auswertungen der Phase-I-Studien bei akuter myeloischer Leukämie (AML) und fibrolamellärem Karzinom (FLC) finanziert.

TÜBINGEN, Deutschland, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- ViferaXS, ein Biotechnologieunternehmen in der klinischen Entwicklungsphase, das peptidbasierte Krebsimmuntherapien für hämatologische Malignome und solide Tumoren entwickelt, gab heute den Abschluss einer Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von bis zu 12 Millionen Euro einschließlich Fördermitteln bekannt. Die Finanzierungsrunde wurde von SPRIND, der deutschen Bundesagentur für Sprunginnovationen, und Huma angeführt; außerdem beteiligten sich private Investoren.

Der Erlös wird das Leitprogramm von ViferaXS, eine klinische Phase-II-Studie mit CLLTAXS01 bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), finanzieren und die breiter aufgestellte Pipeline von ViferaXS unterstützen. Parallel dazu unterstützt die Finanzierung laufende Phase-I-Programme bei akuter myeloischer Leukämie (AML) und fibrolamellärem Karzinom (FLC). Über diese Programme hinaus ermöglicht die Finanzierungsrunde ViferaXS, sein Team zu vergrößern und die präklinischen Arbeiten in weiteren Indikationen voranzutreiben.

„Die frühen klinischen Daten zu CLLTAXS01 stimmen uns zuversichtlich, und diese Finanzierung gibt uns die Möglichkeit, dieses Signal in einer randomisierten Phase-II-Studie bei CLL weiterzuverfolgen. Wir erwarten außerdem, in Kürze Phase-I-Daten aus unseren AML- und FLC-Programmen vorlegen zu können, damit die Fachwelt sehen kann, wie ein peptidbasierter Ansatz zur Krebsimmuntherapie die Versorgung von Krebspatienten möglicherweise grundlegend verändern kann", sagte Sezai Taskin, Geschäftsführer von ViferaXS.

„SPRIND ist davon überzeugt, dass der Status quo infrage gestellt werden muss, und unterstützt Menschen, die Veränderungen vorantreiben. Der peptidbasierte Krebsimmuntherapie-Ansatz von ViferaXS sowie der Übergang in Phase II bei CLL sind genau die Art von klinisch fundierter, hochambitionierter Arbeit, die wir schneller voranbringen wollen. Unser Ziel ist, neuartige, bahnbrechende Ansätze zu fördern, von denen wir überzeugt sind, dass sie eine langfristige und wegweisende positive Wirkung auf die Gesellschaft haben werden", sagte Patrick Rose, PhD, Innovationsmanager bei SPRIND.

Dan Vahdat, Gründer und Geschäftsführer von Huma, sagte: „Wir entwickeln das Betriebssystem für klinische Studien und vereinen Daten, Intelligenz sowie Umsetzung auf einer einzigen Plattform. Wir sind stolz darauf, ViferaXS sowohl mit unserer Investition als auch mit unserer Technologie zu unterstützen und so seine Mission voranzutreiben, Patienten neue Krebstherapien zugänglich zu machen."

Informationen zu ViferaXS

ViferaXS GmbH ist ein Biotechnologieunternehmen in der klinischen Entwicklungsphase und eine Ausgründung der Eberhard Karls Universität Tübingen mit Sitz in Tübingen, Deutschland, das Krebsimmuntherapien für hämatologische Malignome und solide Tumoren entwickelt. Die Kernplattform des Unternehmens ist eine firmeneigene T-Zell-Aktivator-Technologie, die entwickelt wurde, um zytotoxische T-Zellen gegen natürlich präsentierte Tumorantigene zu aktivieren. Die klinische Pipeline umfasst drei onkologische Indikationen: akute myeloische Leukämie (AML), chronische lymphatische Leukämie (CLL) und fibrolamelläres Karzinom (FLC).

Informationen zu SPRIND

SPRIND, die Bundesagentur für Sprunginnovationen, finanziert und unterstützt Sprunginnovationen mit erheblicher gesellschaftlicher sowie wirtschaftlicher Wirkung. Die 2019 gegründete Agentur SPRIND befindet sich im Besitz der Bundesrepublik Deutschland und hat die Aufgabe, besonders ambitionierte Projekte voranzutreiben, für die eine Finanzierung allein durch die Privatwirtschaft häufig nicht ausreicht, sowie dazu beizutragen, dass der Wert dieser Innovationen in Deutschland und Europa verbleibt.

Informationen zu Huma

Huma entwickelt das Betriebssystem für KI in regulierten Branchen. Als im Gesundheitswesen gegründetes Unternehmen unterstützt Huma Regierungen, Gesundheitssysteme, Life-Science-Unternehmen sowie andere regulierte Organisationen bei der Entwicklung, Einführung und Skalierung KI-gestützter Anwendungen und Arbeitsabläufe.

Huma vereint Daten, KI, Anwendungen sowie regulatorische Infrastruktur auf einer einzigen Plattform und ermöglicht so weltweit den Einsatz produktionsreifer KI in kritischen Einsatzumgebungen.

ViferaXS logo (PRNewsfoto/ViferaXS GmbH)

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Trump-Besuch in Davos: Ermittler prüfen angebliche Mordpläne, Verfahren wird gestoppt

08.10.2026

Eine anonyme E-Mail an die US-Botschaft in Bern hat kurz vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgelöst – und zur Festnahme einer WEF-Mitarbeiterin geführt. Inzwischen ist klar: Die gegen die IT-Expertin erhobenen Vorwürfe eines geplanten Attentats waren nicht zu belegen. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, die in der Sache eröffneten Ermittlungen wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen zu einem Mord seien eingestellt worden.

Die Warnmail war laut Medienberichten der Tamedia-Gruppe wenige Stunden vor Trumps Rede eingegangen. Der anonyme Absender schilderte in fehlerhaftem Englisch eine angeblich „dringliche Bedrohung“ für das Leben des US-Präsidenten in Davos und bezeichnete die später festgenommene Frau iranischer Herkunft als Agentin, die eine entsprechende Operation koordiniert habe. Die US-Botschaft leitete den Hinweis an die Schweizer Behörden weiter; diese erklärten, sie hätten die Warnung „sehr ernst“ genommen und seien „sofort aktiv“ geworden.

Tatsächlich arbeitete die Beschuldigte nicht am Tagungsort in Davos, sondern in der WEF-Zentrale im Genfer Vorort Cologny. Dort wurde sie nach Angaben der Bundesanwaltschaft festgenommen, mehrere Stunden lang bis tief in die Nacht vernommen und ihre Telefone sowie ihr Computer wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Im Zuge dieser Maßnahmen habe sich jedoch gezeigt, dass sich keiner der in der anonymen E-Mail erhobenen Punkte erhärten ließ. Für alle Aspekte der Anschuldigungen seien keine Beweise gefunden worden, hieß es zur Begründung für die Einstellung des Verfahrens.

Die betroffene Mitarbeiterin, eine gebürtige Iranerin, war nach den Medienberichten kurz nach dem Vorfall beim WEF nicht mehr beschäftigt. Zu den Gründen äußerte sich die Organisation nicht; auf entsprechende Anfragen gab es zunächst keine Stellungnahme. Damit bleiben nach dem spektakulären Fehlalarm vorerst Fragen offen – etwa zur Herkunft und Glaubwürdigkeit des anonymen Hinweises –, während die Schweizer Strafverfolger den Fall strafrechtlich abgeschlossen haben.