World Robot Conference 2026: Zoomlion präsentiert industrielle Embodied Intelligence

21.08.2026

PEKING, 22. August 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion" oder „das Unternehmen"; 1157.HK) präsentiert seine Technologien im Bereich der „Embodied Intelligence" sowie seine Roboterprodukte für industrielle Anwendungen auf der World Robot Conference (WRC) 2026, die vom 19. bis 23. August 2026 in Peking stattfindet.

A Zoomlion humanoid robot performs rearview-mirror pre-assembly at the World Robot Conference

Seit 2015 bringt die WRC Unternehmen, Forscher und Akteure aus der Industrie zusammen, um Fortschritte in der Robotik und deren praktische Anwendungen zu präsentieren. Die Ausgabe 2026 konzentriert sich auf die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter sowie auf eine engere Abstimmung zwischen technologischer Entwicklung und industriellem Bedarf.

Ein Schaufenster für die Embodied Intelligence-Systeme von Zoomlion

Auf der WRC präsentiert Zoomlion den zweibeinigen humanoiden Roboter Z01, den humanoiden Roboter auf Rädern Z03, die vierbeinigen Roboterhunde D15 und D40 sowie seine selbst entwickelten Gelenkmodule.

Diese Roboterprodukte zeigen, wie Zoomlion Embodied Intelligence einsetzt, um praktische Herausforderungen in der Fertigung wie flexibles Sortieren, präzise Montage und die Handhabung von Kabelbäumen zu bewältigen. Dabei ist jeder Roboter speziell auf die Anforderungen seiner jeweiligen Aufgabe konfiguriert.

Am Stand von Zoomlion wird Robot Ops präsentiert, ein Betriebssystem für Embodied Intelligence, das im April 2026 auf der Hannover Messe erstmals vorgestellt wurde. Robot Ops wurde als professionelle Entwicklungsplattform für Embodied Intelligence im Zeitalter von Software 3.0 konzipiert und umfasst vier Kernmodule: Grundlegende Werkzeuge, imitatives Lernen, bestärkendes Lernen und Aufgabenkoordination. Es unterstützt einen in sich geschlossenen Entwicklungszyklus, der die Datenerfassung, das Modelltraining, die Simulation und Validierung sowie die Bereitstellung und den Betrieb umfasst.

Die Plattform wurde entwickelt, um Anwendungen mit humanoiden Robotern, Industrierobotern, Baumaschinen und autonomem Fahren zu unterstützen. Sie stärkt die Industrie durch eine einzige integrierte Plattform und bietet gleichzeitig einen standardisierten und reproduzierbaren Entwicklungsansatz für den großflächigen Einsatz von Embodied Intelligence.

Neben Robot Ops präsentiert Zoomlion auch ZBrain, ein System für Embodied Intelligence, das es herkömmlichen Industrierobotern ermöglicht, über die Ausführung festgelegter Programme hinauszugehen und sich zu intelligenten Betriebseinheiten zu entwickeln, die ihre Umgebung wahrnehmen, Aufgaben verstehen, autonome Entscheidungen treffen und Abläufe im geschlossenen Regelkreis ausführen können.

Dank ZBrain können Nutzer Aufgabenanweisungen erteilen, woraufhin das System selbstständig die Erkennung, Planung, Ausführung und Überprüfung durchführt. Es wurde entwickelt, um die Produktion mit großer Produktvielfalt und geringen Stückzahlen zu unterstützen, wodurch die Implementierungszeiten erheblich verkürzt, die Umrüstzyklen beschleunigt und die Hürden für die Einführung gesenkt werden.

Auf der Konferenz stellt Zoomlion Funktionen vor, die auf Tests unter realen Bedingungen basieren. Zoomlion hat seine Roboter in fast 20 Fertigungsszenarien in der Zoomlion Smart City getestet, wo sie in realen Fertigungsumgebungen zum Einsatz kamen. Diese praktischen Erfahrungen liefern die Daten und das Know-how, die erforderlich sind, um intelligente Technologien und Roboterprodukte für den groß angelegten industriellen Einsatz vorzubereiten.

Industrielle und interaktive Vorführungen

Besucher können sich anhand einer Reihe von industriellen und interaktiven Vorführungen aus erster Hand ein Bild von den Fähigkeiten der Roboter von Zoomlion machen. Der Z03 übernimmt die Materialentnahme, sortiert unregelmäßig geformte Teile und führt die Vormontage von Rückspiegeln durch, während der Z01 Kabelbäume handhabt und ordnet. Zu den Vorführungen gehören außerdem synchronisierte Tanzaufführungen, robotergeleitete Führungen und gestenbasierte Interaktionen mit Z01.

Das Unternehmen treibt Embodied Intelligence von der Laborforschung hin zu einsetzbaren industriellen Anwendungen voran und unterstützt die intelligente Fertigung branchenübergreifend.

Besucher der WRC 2026 finden Zoomlion am Stand D403 in Halle D.

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.