BEIJING, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Als vor Kurzem das 24. Internationale Bierfestival von Harbin in der Eis- und Schnee-Welt der Stadt eröffnet wurde, empfing die „Eisstadt" im Nordosten Chinas ihre Besucher nicht nur mit kulinarischen Genüssen, sondern auch mit wunderbaren Festerlebnissen, wie die Harbin Daily berichtete.

Für die Stadt, die Hauptstadt der Provinz Heilongjiang, ist die Veranstaltung, die seit 24 Jahren in Folge stattfindet, ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kulturtourismuskampagne unter dem Motto „Bezaubernder Sommer in Harbin".
Das diesjährige Festival, das darauf abzielt, das Stadtbild zu präsentieren, den Sommerkonsum anzukurbeln und den kulturellen Austausch zwischen chinesischen und ausländischen Freunden zu vertiefen, umfasst acht Themenbereiche für Besucher jeden Alters.
Im Einzelnen umfassen die acht Bereiche unter anderem Bereiche für Getränke und Gastronomie, Aufführungen, kreative Kulturprodukte, Nachtführungen im chinesischen Stil, Eis- und Schneeaktivitäten, Camping, Wettbewerbe und Unterhaltung.
Im Vergleich zu früheren Ausgaben bietet das diesjährige Internationale Bierfestival von Harbin, das bis Ende August dauert, größere Veranstaltungsorte und ein noch interessanteres Programm.
So werden in diesem Jahr beispielsweise fünf Bierstände, elf Biergärten und verstreut angeordnete Bierbörsen eingerichtet, um Bürgern und Besuchern ein trendiges Bierkultur-Erlebnis zu bieten.
Darüber hinaus stehen traditionelle chinesische Laternenmärkte, Märkte für kreative lokale Kulturprodukte, Blumenwagenparaden, interaktive Aktivitäten, Campingplätze, Sportplätze und ein niedlicher Tier-Erlebnisbereich zur Verfügung, damit die Öffentlichkeit den Sommerspaß in Harbin genießen kann.
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.