SHANGHAI, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- Die Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") unterzeichnete am 11. September im Rahmen des Zoomlion 2026 Global Financial Partners Summit und der Unterzeichnungszeremonie in Shanghai eine Portfolio-Kreditversicherung in Höhe von 300 Millionen US-Dollar sowie eine erste Factoring-Vereinbarung ohne Rückgriffsmöglichkeit über 50 Millionen US-Dollar. Damit schuf das Unternehmen ein mehrstufiges Versicherungs- und Finanzierungsrahmenwerk für Ratenforderungen im Ausland, um dem Wachstum seines internationalen Geschäfts Rechnung zu tragen.
Die Vereinbarung, die über einen Zeitraum von sechs Monaten gemeinsam mit internationalen Versicherern und Finanzinstituten entwickelt wurde, kombiniert die Kreditversicherung für Portfolios mit Non-Recourse-Factoring. In der Praxis können die durch die Versicherungspolice abgedeckten Ratenforderungen aus dem Ausland auf Non-Recourse-Basis an eine ausländische Bank verkauft werden. Dadurch erhält Zoomlion eine strukturierte Möglichkeit, Forderungen aus dem Ausland zu verwalten und zu finanzieren, anstatt diese einzeln pro Transaktion abzuwickeln. Das Rahmenkonzept zielt darauf ab, diese Forderungen in skalierbare, standardisierte und reproduzierbare Vermögenswerte mit Investment-Grade-Rating umzuwandeln.
Im Rahmen der Unterzeichnungszeremonie wurde die Versicherungspolice über 300 Millionen US-Dollar mit einem international tätigen Versicherer mit AA-Rating und führenden Institutionen unterzeichnet, während die erste Factoring-Vereinbarung ohne Rückgriff in Höhe von 50 Millionen US-Dollar mit einer ausländischen Bank unterzeichnet wurde.
Die Vereinbarungen fallen in eine Zeit, in der Zoomlion seine internationale Expansion weiter vorantreibt. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 stieg der Auslandsumsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,45 % auf 15,54 Mrd. RMB (rund 2,31 Mrd. US-Dollar) und machte damit 57,25 % des Gesamtumsatzes aus.
Du Yigang, CFO von Zoomlion, gab einen Überblick über die Zusammenarbeit des Unternehmens mit globalen Finanzpartnern und erläuterte die Fortschritte sowie die Zukunftspläne im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen im Ausland.
„Zoomlion wird auch weiterhin die Werte Integrität, Engagement, Inklusion und Verantwortung hochhalten und das gegenseitige Vertrauen zu unseren Finanzpartnern weiter vertiefen", sagte Du.
Mehr als 40 Finanz- und Versicherungspartner aus Singapur, Indonesien, Thailand, Frankreich, Kasachstan, der Sonderverwaltungszone Hongkong und anderen Märkten nahmen an dem Gipfel teil. Die Diskussionen befassten sich mit den globalen makroökonomischen Aussichten, Finanz- und Versicherungsstrategien im Ausland, regionalen Marktchancen, Wechselkurs- und Zinsentwicklungen sowie Innovationen im Versicherungswesen. Das Economist Corporate Network (ECN) leitete eine Vormittagssitzung zu makroökonomischen und geopolitischen Trends, während Vertreter von Radana und der Alfa-Bank ihre Sichtweisen zu Markt- und Finanzierungsentwicklungen darlegten.
Xu Xiaoming, General Manager der Abteilungen für Finanzgeschäftsmanagement und Kreditversicherung bei Zoomlion, erörterte die künftige Zusammenarbeit, während der stellvertretende General Manager Yan Xin die Strategie des Unternehmens hinsichtlich der Finanzierung durch Drittparteien im Ausland sowie die Versicherungsstrategien und Kooperationsmodelle vorstellte.
Mit Blick auf die Zukunft plant Zoomlion, die Zusammenarbeit mit globalen Finanz- und Versicherungspartnern zu vertiefen und skalierbare sowie reproduzierbare Finanz- und Versicherungslösungen weiterzuentwickeln, um sein internationales Wachstum zu unterstützen.
Während die Dieselpreise in Teilen Italiens neue Höchststände erreichen, zeichnet sich in Luxemburg eine spürbare Entspannung ab – und in Deutschland profitieren Autofahrer nur eingeschränkt von Steuererleichterungen. In Südtirol kletterte der Dieselhöchstpreis in Bozen Medienberichten zufolge auf 2,288 Euro pro Liter und lag damit am Mittwoch über dem Durchschnitt auf den italienischen Autobahnen. Dort wurden im Schnitt 2,287 Euro pro Liter Diesel fällig. Im gesamtstaatlichen Vergleich ist Südtirol damit weiterhin Spitzenreiter bei den Preisen.
Auch in anderen italienischen Regionen zogen die Dieselpreise deutlich an. In Trient stieg der Selbstbedienungspreis auf 2,274 Euro pro Liter, ein Anstieg um 1,1 Cent binnen eines Tages. Die stärksten Preissprünge wurden jedoch nicht in den teuersten Regionen verzeichnet, sondern im Nordosten und im Westen des Landes: In Friaul verteuerte sich ein einmaliges Volltanken von 50 Litern Diesel um 1,25 Euro, in Ligurien um 1,20 Euro, im Latium um 1,15 Euro. Auf den Autobahnen wurden Tagesanstiege von bis zu zwei Cent je Liter registriert. Der Präsident der nationalen Verbraucherunion, Massimiliano Dona, wirft der Regierung in Rom vor, zu wenig gegen die Preisanstiege zu unternehmen, und warnt vor möglichen Folgen für die Inflation.
Parallel dazu zeigt sich in Luxemburg ein gegenteiliger Trend. Dort wird Diesel nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ab Mitternacht um 6,2 Cent je Liter günstiger und kostet dann 1,995 Euro. Damit fällt der Preis unter die Marke von zwei Euro. Die Benzinsorten Super 95 und Super 98 bleiben stabil bei 1,837 Euro beziehungsweise 2,049 Euro je Liter. Auch Heizöl wird in Luxemburg billiger: Bei Abnahme von mindestens 1.500 Litern sinkt der Literpreis am Mittwoch ebenfalls um 6,2 Cent auf 1,477 Euro. Der Großherzogtum bewegt sich damit preislich klar unter dem Niveau vieler Regionen in Italien.
In Deutschland wiederum kommt eine bereits beschlossene Steuerentlastung für Autofahrer nur begrenzt an. In Sachsen-Anhalt senkte die Bundesregierung vor rund einer Woche die Steuern auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter. Laut dem Portal Benzinpreis-blitz kostete Super E10 am Mittwochnachmittag im Landesdurchschnitt 2,12 Euro pro Liter und damit lediglich rund sieben Cent weniger als am Nachmittag vor Inkrafttreten des Rabatts. Der Dieselpreis lag bei 2,19 Euro pro Liter, rund 15 Cent unter dem Vorkrisenniveau. Die Entlastung erreicht damit nicht vollständig die angekündigte Höhe, zudem spielt laut den Erhebungen die Uhrzeit eine wesentliche Rolle: Je nach Tageszeit fällt der Vorteil für Verbraucher unterschiedlich aus.
Im europäischen Vergleich entstehen damit deutliche Preisunterschiede für Dieselverbraucher. Während Italien mit Rekordständen in Teilen des Landes und spürbaren Tagesanstiegen im Fokus steht, nutzt Luxemburg den Spielraum für Preissenkungen. Deutschland versucht, über Steuersenkungen gegenzusteuern, bislang mit begrenzter Durchschlagskraft an der Zapfsäule. Für Verbraucher bleibt das Umfeld volatil – und die Frage, in welchem Umfang staatliche Eingriffe und Marktbewegungen künftig tatsächlich im Portemonnaie der Autofahrer ankommen.