Europäische Städte sichern sich im „Global Tourism City Attractiveness Index" 2026 eine starke Präsenz in der Spitzengruppe, angeführt von Paris auf Platz 2

16.07.2026

SEOUL, Südkorea, 16. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Yanolja Research, ein weltweit tätiges Forschungsinstitut mit Schwerpunkt auf Reisen und Tourismus, hat heute die Ergebnisse des „Yanolja Attractiveness Index" für das Jahr 2026 bekannt gegeben, dessen offizieller Titel „Global Tourism City Attractiveness Index" lautet. Der Index, der gemeinsam von Yanolja Research, dem CHRIBA-Institut der Purdue University in den Vereinigten Staaten und dem H&T Analytics Center der Kyung-Hee-Universität in Seoul entwickelt wurde, misst, inwieweit bedeutende Tourismusstädte die Aufmerksamkeit globaler Reisender auf sich ziehen und emotionale Anziehungskraft ausüben.

Auf der Grundlage globaler Social-Media-Daten in 14 Sprachen, die von Brandwatch bereitgestellt wurden, erweiterte der Index 2026 seinen Bewertungsumfang auf 261 Städte und veröffentlichte die Top-200-Rangliste, die über herkömmliche angebotsseitige Kennzahlen hinaus erfasst, worüber Reisende sprechen, was ihnen in Erinnerung bleibt und was sie emotional schätzen.

Während sich New York den ersten Platz weltweit sicherte, zeigten die europäischen Reiseziele eine starke Leistung im oberen Segment. Paris belegte Platz 2 in der Gesamtwertung, gefolgt von London auf Platz 6 und Rom auf Platz 7. Europa stellte drei Städte unter den weltweit sieben besten und untermauerte damit seine Stärke als globales Zentrum für Kultur, Kulturerbe, urbanen Lebensstil und emotional prägende Reiseerlebnisse.

Entwicklung der europäischen Märkte und Trends auf der Nachfrageseite

Der 2026 Yanolja Attractiveness Index unterstreicht die große Anziehungskraft Europas, die sich auf historische Hauptstädte, Kulturzentren, Küstenorte und Lifestyle-Städte erstreckt. Auch jenseits der Top Ten zeigten europäische Städte eine große Wettbewerbsbreite, darunter Madrid (Platz 17), Mailand (Platz 33), Barcelona (Platz 35), Nizza (Platz 37), Berlin (Platz 41) und Venedig (Platz 49). Insgesamt schafften es neun europäische Städte in die weltweiten Top 50, und 28 rangierten unter den Top 100, was zeigt, dass sich die Stärke des europäischen Tourismus auf ein breit gefächertes regionales Portfolio verteilt.

Europas führende Städte haben zudem ihre seit langem etablierte kulturelle Anerkennung in einen zeitgemäßen Besuchernutzen umgewandelt. Paris belegte Platz 2 beim Bekanntheitsgrad und Platz 5 bei der Attraktivität, London Platz 3 und Platz 6 sowie Rom Platz 4 und Platz 7. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die bekanntesten Städte Europas nach wie vor weit verbreitet bekannt sind und gleichzeitig bei Reisenden aus aller Welt eine hohe emotionale Zufriedenheit hervorrufen.

„Der 2026 Yanolja Attractiveness Index zeigt, dass die Wettbewerbsfähigkeit im Tourismus mittlerweile davon abhängt, den weltweiten Bekanntheitsgrad in sinnvolle Besuchererlebnisse umzusetzen", sagte Dr. SooCheong Jang, Professor an der Purdue University und Director von Yanolja Research. „Die starke Leistung Europas, angeführt von Paris auf Platz 2, bestätigt seine anhaltende weltweite Anziehungskraft."

Die vollständige Analyse und die Rangliste der 200 führenden Städte sind auf der offiziellen Website von Yanolja Research abrufbar.

https://www.yanolja-research.com/brand/attractiveness/ranking/overall?lang=en

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.