Farizon eröffnet ein globales Ersatzteil-Vertriebszentrum zur Stärkung des internationalen Kundendienstes

18.07.2026

Das neue Zentrum wird die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die Effizienz der Lieferkette und die Reaktionsfähigkeit des Kundendienstes auf den internationalen Märkten von Farizon verbessern

HANGZHOU, China, 18. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Farizon New Energy Commercial Vehicle Group hat ihr globales Ersatzteil-Vertriebszentrum eröffnet und damit die internationale After-Sales-Infrastruktur des Unternehmens erweitert sowie die Unterstützung für Kunden und Vertriebspartner weltweit gestärkt. An der Eröffnung nahmen Vertreter der internationalen Geschäfts-, Lieferketten- und Betriebsteams von Farizon sowie Führungskräfte aus den Bereichen Logistik, Auslieferung und Ersatzteilversorgung der Geely Auto Group teil.

Das neue Zentrum wird die Ersatzteilressourcen über alle internationalen Standorte von Farizon hinweg koordinieren und so dazu beitragen, die Bestandsverwaltung zu verbessern, Lieferzeiten zu verkürzen und die Zuverlässigkeit der Ersatzteilversorgung zu erhöhen. Es wird zudem eine schnellere Reaktion auf lokale Marktanforderungen ermöglichen, während Farizon seine Präsenz auf den ausländischen Nutzfahrzeugmärkten weiter ausbaut.

Im Rahmen der globalen Strategie „One Geely" greift das Zentrum zudem auf die Logistik-, Lager- und Lieferkettenkapazitäten zurück, die im gesamten Automobilgeschäft von Geely zur Verfügung stehen. Diese Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsbereichen für Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge zielt darauf ab, die Ressourceneffizienz, die betrieblichen Standards und die Koordination innerhalb des internationalen Servicenetzwerks zu verbessern.

Eine zuverlässige Ersatzteilverfügbarkeit ist für Betreiber von Nutzfahrzeugen von besonderer Bedeutung, da sich die Betriebszeit der Fahrzeuge direkt auf die Unternehmensproduktivität und die Betriebskosten auswirkt. Durch den Ausbau seiner weltweiten Vertriebskapazitäten für Ersatzteile möchte Farizon seinen Kunden während des gesamten Fahrzeuglebenszyklus eine noch beständigere Betreuung bieten.

„Die Eröffnung des globalen Ersatzteilvertriebszentrums ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer internationalen Kundendienstkapazitäten", sagte Cook Xue, CEO von Farizon Auto International. „Im Zuge des Wachstums unseres weltweiten Geschäfts investieren wir weiterhin in die Infrastruktur, die erforderlich ist, um zuverlässige, reaktionsschnelle und lokal angepasste Kundendienstleistungen anzubieten." Farizon plant, sein globales Servicenetzwerk entsprechend den Bedürfnissen von Flottenkunden, Vertriebspartnern und Servicepartnern weiter auszubauen. Das Ziel des Unternehmens besteht darin, die Betriebsverfügbarkeit der Fahrzeuge zu verbessern, das Kundenerlebnis zu optimieren und im Zuge der Ausweitung seiner internationalen Geschäftstätigkeit einen skalierbaren Kundendienst anzubieten.

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.