Farizon erreicht Meilenstein von 600.000 produzierten Fahrzeugen und feiert sein 10-jähriges Jubiläum mit der Auslieferung eines Homtruck

13.08.2026

HANGZHOU, China, 13. August 2026 /PRNewswire/ -- Die Farizon New Energy Commercial Vehicle Group veranstaltete in ihrem Werk in Ma'anshan eine Feier zum 10-jährigen Jubiläum, bei der die Mitarbeitenden vor Ort miterleben konnten, wie das 600.000ste Fahrzeug – ein Homtruck-Schwerlast-Lkw, der den EU-Vorschriften und den lokalen Anforderungen an den Flottenbetrieb entspricht – vom Band lief. Dieser Meilenstein festigt Farizons Position als weltweit erster Hersteller von Nutzfahrzeugen mit neuer Antriebstechnologie, der diese kumulierte Produktionsmarke erreicht hat.

The 600,000‑Unit Rollout Ceremony

Als Farizons Flaggschiff unter den elektrischen Fernverkehrs-Sattelzugmaschinen vereint der Homtruck die fortschrittlichste Kernsystemtechnologie der Marke, die speziell für den europäischen Logistikbetrieb entwickelt wurde. Ausgestattet mit einem 600-kWh-Akku, der eine Reichweite von 500 Kilometern ermöglicht, zwei Schnellladeanschlüssen und einer B10-Lebensdauer von 1,5 Millionen Kilometern verbessert der Lkw die betriebliche Effizienz, die Betriebskostenbilanz und die Sicherheit. Er setzt neue Branchenstandards beim Energieverbrauch und wird dazu beitragen, die Elektrifizierung von Schwerlast-Lkw in ganz Europa voranzutreiben. Der speziell auf die Anforderungen des europäischen Marktes zugeschnittene Homtruck wird in Kürze in Europa erhältlich sein.

Der Meilenstein von 600.000 Einheiten steht für zehn Jahre solides industrielles Wachstum und stärkt die globale Wettbewerbsposition von Farizon. Auch in Zukunft wird die Marke die weltweite Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen durch verbesserte Technologie und umfassenden, lokal angepassten Kundensupport vorantreiben.

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.