Geely Preface TCR feiert in Frankreich einen überwältigenden Sieg; im Rennsport erprobte Technologie sorgt für zwei Durchbrüche im französischen Vertriebsnetz und in der Produktpalette von Geely

08.07.2026

LE CASTELLET, Frankreich, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Geely Group Motorsport und Geely Cyan Racing meisterten ein äußerst anspruchsvolles und dramatisches Wochenende beim dritten Lauf der Kumho FIA TCR World Tour 2026 auf dem Circuit Paul Ricard und sicherten sich drei Podiumsplätze, während Santiago Urrutia seine Führung in der Gesamtwertung verteidigte.

Trotz der intensiven Sommerhitze auf der renommierten FIA-Grade-1-Strecke stellte das Team das grundlegende Tempo des Geely Preface TCR unter Beweis. Der Lokalmatador Yann Ehrlacher holte sich im ersten Rennen einen hervorragenden zweiten Platz, während Ma Qinghua und Santiago Urrutia im zweiten Rennen zwei Podiumsplätze sicherten und damit ein hart umkämpftes Wochenende abrundeten.

Der Geely Preface TCR-Rennwagen basiert auf derselben CMA-Architektur wie die Serienfahrzeuge für den Straßenverkehr und macht so die Fahrdynamik auf Rennstrecken-Niveau für normale Verbraucher zu einem greifbaren Vorteil im Alltag.

Im Juni veranstaltete Geely eine exklusive Discovery-Tour für französische Händler, bei der Kooperationsvereinbarungen für 60 Verkaufsstellen unterzeichnet wurden, um in Zusammenarbeit mit lokalen Vertriebspartnern ein landesweites Vertriebs- und Servicenetz aufzubauen. Gleichzeitig gewann der Geely Starray EM-i den „People's Choice PHEV Award", der von Les Numériques, einem führenden und maßgeblichen französischen Digitalmedienunternehmen, verliehen wurde.

Um den Anforderungen des europäischen Marktes gerecht zu werden, hat Geely zwei Flaggschiff-Modelle auf den Markt gebracht: der vollelektrische E5 (Geely EX5) und der Plug-in-Hybrid Starray EM-i, die beide die volle Fünf-Sterne-Bewertung im Euro-NCAP-Crashtest erhalten haben. Die Fahrwerks- und Antriebssysteme werden von Forschungs- und Entwicklungsteams in Schweden und Deutschland speziell für den europäischen Markt kalibriert. Auf der Grundlage eines integrierten chinesisch-europäischen Forschungs- und Entwicklungsrahmens überträgt Geely kontinuierlich Technologien, die sich bei extremen Testfahrten auf der Rennstrecke bewährt haben, auf serienmäßig hergestellte Personenkraftwagen.

Geely betreibt ein dreidimensionales Betriebssystem, das globale Forschung und Entwicklung, lokalen Kundendienst und regional zugeschnittenes Marketing miteinander verbindet. Eine Delegation französischer Händler hatte zuvor die intelligenten Fertigungsanlagen und umfassenden Sicherheitslabore von Geely in China besucht, was das gegenseitige Vertrauen in die Partnerschaft weiter gestärkt hat. Angetrieben durch gut aufgenommene Produkte, ein wachsendes Vertriebsnetz und beständige Erfolge im Motorsport hat sich die Markenwahrnehmung der europäischen Verbraucher grundlegend gewandelt: Sie erkennen Geely nun als globale Automobilmarke mit eigenständigen europäischen Entwicklungsfähigkeiten an.

Auch in Zukunft wird Geely die gesamte Saison über an der TCR-Serie teilnehmen. Parallel dazu werden Anstrengungen unternommen, um die Präsenz im europäischen Einzelhandel auszubauen und regional optimierte Fahrzeugtechnologien weiterzuentwickeln, wodurch die Kernwettbewerbsfähigkeit der Marke im europäischen Sektor für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben kontinuierlich gestärkt wird.

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.