MAILAND, 17. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Bei der Verleihung des A' Design Award in Mailand wurden der PrimeBOT Q1 mit Gold und der PrimeBOT T1 mit Silber ausgezeichnet – dies stellt die erste weltweite Anerkennung in der Kategorie „Personal Robot" dar. Das PrimeBOT-Designteam nahm die Auszeichnungen im Namen des Studios entgegen.

Was ist ein persönlicher Roboter? PrimeBOT ist die erste Marke, die diese aufstrebende Kategorie definiert. Im Gegensatz zu Industrie- oder Servicerobotern, die für bestimmte Funktionen gebaut werden, ist der persönliche Roboter auf den Menschen ausgerichtet – er dient, verbindet und befähigt den Einzelnen. Er ist keine Maschine, die auf Fabriken beschränkt ist, sondern ein intelligenter Begleiter, der in einen Rucksack, ins Arbeitszimmer und in den Alltag passt.
Für Menschen, die anders sind als andere. Sowohl Q1 als auch T1 verfolgen eine gemeinsame Philosophie: Für Menschen, die anders sind als andere. PrimeBOT geht über die Fixierung der Branche auf menschenähnliche Nachbildungen hinaus und verzichtet auf synthetische Gesichter oder Hauttexturen. Stattdessen setzt es auf eine minimalistische Geometrie und eine geschlossene Form, die mechanische Strukturen verbirgt – und so die Distanz verringert, die Technologie oft schafft. Der Körper besteht aus Materialien, die sich warm anfühlen, und weichen Kurven, die Wärme und Geborgenheit vermitteln. Im Ruhezustand fügt er sich in die häusliche Umgebung ein; in Bewegung bleiben seine Bewegungen fließend und zurückhaltend. Zwei Ausdrucksformen eines Designs.
Q1 und T1: zwei Ausprägungen eines Entwurfs: Die Höhe von 80 cm beim Q1 ist sorgfältig abgestimmt – nicht zu groß, nicht zu klein – und entspricht genau dem vertrauten sozialen Abstand, den Menschen ganz natürlich zueinander einhalten. Seine Außenhülle ist Open-Source und unterstützt 3D-gedruckte Individualisierungen sowie austauschbare Module, sodass Nutzer einen Roboter gestalten können, der ihren eigenen Geschmack widerspiegelt. T1, das neueste Modell, wechselt vom zweibeinigen in den vierbeinigen Modus – unter Beibehaltung derselben Designprinzipien für die häusliche Umgebung. Design wird zu einem wechselseitigen Dialog, nicht zu einer einseitigen Aussage.
PrimeBOT hat die Markterschließung in Nordamerika und Europa in Angriff genommen. Von fünf CES-Auszeichnungen 2026 bis hin zu Gold und Silber in Mailand – die Marke tritt weltweit durch ihr Design mit den Nutzern in Kontakt.
Der A' Design Award bestätigt die Vision von PrimeBOT: Es geht nicht darum, Technologie zur Schau zu stellen, sondern Maschinen zu schaffen, die Menschen wirklich verstehen, ihnen dienen und sie begleiten.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.