WASHINGTON, July 17, 2026 /PRNewswire/ -- On Wednesday, the European Commission issued two binding orders under the Digital Markets Act requiring Google to make its Android and Search platforms more accessible to competitors. The measures require Google to let third-party artificial intelligence (AI) assistants access key Android features on equal terms with Google's AI products and to share sensitive Google Search data with rival search engines and AI-powered search services.

In response to the EC's announcement, David B. McGarry, Research Director of the Taxpayers Protection Alliance, offered the following statement:
"The European Commission has issued a warning: Do not succeed. If technology companies innovate too effectively or if their products are markedly superior to their competitors', regulators will come calling. Google, having innovated tirelessly and maintained a legitimate competitive advantage for years, has been told that it must give over sensitive information about itself and its operations to prop up rivals. Intellectual property and trade secrets mean shockingly little to European Union bureaucrats.
"But, as they say, it's worse than that: the EC will require Google to share sensitive search data with its competitors, data which users entrusted to Google with the confidence that it would remain private. And, adding, another layer of folly, these data are likely to be sent not only to European tech companies—itself a violation—but to companies under the sway of the West's geopolitical rivals, such as China. Short-sighted attempts to establish faux competition are one thing, endangering the national security of America and her allies is another. These dangers will not only haunt Europeans but Americans passing through, or residing in, the European Union, including government and military personnel.
"The continent is edging ever closer to a crisis point. Eventually, its heavy-handed rules will, in fact, break the internet as it now exists, at least for European users. Having smothered its own technologists, the Europeans are driving away American technology companies.
"If the Europeans lack the will or ability to correct course—as seems to be the case—American policymakers, especially those in the Trump administration, ought to exert maximal diplomatic pressure to protect the interests of American tech companies, American users, and American national security."
The Taxpayers Protection Alliance (TPA) is a non-profit, non-partisan organization dedicated to educating the public through the research, analysis, and dissemination of information on the government's impact on the economy.
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.