HANGZHOU, China, 31. August 2026 /PRNewswire/ -- Die Dokumentarserie Cross-Border E-Commerce: Stories from China, die vom Hangzhou International Communication Center in Zusammenarbeit mit der China (Hangzhou) Cross-Border E-Commerce Comprehensive Pilot Area produziert wurde, hat seit ihrer Veröffentlichung im Juli über 8,35 Millionen Aufrufe auf internationalen Plattformen verzeichnet. Sie dokumentiert einen tiefgreifenden Wandel: Unternehmen entwickeln sich vom Verkauf von Waren hin zum Erzählen von Geschichten. Jedes Produkt wird zum Träger interkultureller Gespräche.
Die Serie stellt anschauliche Fallbeispiele vor, die diesen Wandel deutlich machen. Eine Angelrute aus Carbonfasern in Luft- und Raumfahrtqualität überzeugt australische Angler durch monatelange Tests vor Ort und die gemeinsame Entwicklung mit lokalen Angelvereinen. Ein rosa Werkzeugkasten, ursprünglich für den Heimwerkerbereich gedacht, wird in Nordamerika als Muttertagsgeschenk umfunktioniert – ein Beispiel dafür, wie das Verständnis für lokale Lebensweisen einen Gebrauchsgegenstand in ein emotionales Geschenk verwandeln kann. Ein Drehstuhl wird nach einem Kurzvideo mit 14 Millionen Aufrufen zum viralen Hit und verkauft sich innerhalb von zwei Monaten 80.000 Mal – dank einer Lieferkette, die 90 % der US-Bestellungen innerhalb von zwei Tagen ausliefert. Eine andere Marke verbringt acht Monate mit der Entwicklung von kühlender Bettwäsche für Menschen, die im Schlaf leicht schwitzen, und beweist damit, dass Geduld und Verbraucherverständnis wichtiger sind als Schnelligkeit.
Hinter diesen Geschichten steht das seit einem Jahrzehnt bestehende Ökosystem von Hangzhou: Seit 2015 ist das Handelsvolumen des grenzüberschreitenden E-Commerce der Stadt um das 1.266-Fache gestiegen, und die Zahl der Verkäufer ist von 200 auf über 65.000 gewachsen. Der Dokumentarfilm zeigt, wie der digitale Handel Barrieren abbaut und es kleinen und mittleren Unternehmen ermöglicht, global zu konkurrieren, eigene Marken aufzubauen und Preisgestaltungsmacht auszuüben. Er beleuchtet zudem aufkommende Trends – KI-gestützte „Ein-Personen-Unternehmen", die intelligente Agenten für Design, Marketing und Kundenservice einsetzen; sowie Zolllager, die gleichzeitig als Live-Streaming-Studios dienen, um Transparenz und Effizienz in die globale Logistik zu bringen.
Die im Film interviewten Experten betonen, dass die Einhaltung von Vorschriften nicht mehr optional ist, sondern ein Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum darstellt, während physische Cluster wie das Alibaba Center „Oben und Unten" in „vor- und nachgelagerte Bereiche" verwandeln und so die gesamte Industriekette an einem Ort integrieren. Der Dokumentarfilm reicht sogar bis nach Paris, wo Unternehmen und Plattformen aus Hangzhou über 3.500 französische Marken in China eingeführt haben und wo ein Übersee-Lager eine weltweite Lieferung innerhalb von drei Tagen ermöglicht.
Wie Wissenschaftler anmerken, vermitteln Produkte durch Design, Qualität und Service Professionalität, Respekt und Verantwortung. Handel wird zum Alltag, der Alltag wird zu Geschichten, und Geschichten werden zu Brücken, die die Welt verbinden. In einer Zeit, in der der E-Commerce die Weltwirtschaft neu gestaltet, bietet die Erfahrung von Hangzhou ein übertragbares Modell dafür, dass Handel – wenn er in kultureller Empathie und Innovation verwurzelt ist – die authentischste Form internationaler Kommunikation sein kann.
Weitere Informationen: https://youtu.be/eWnzlpYBJQs?si=ikTkJWyYJPq6UBAB
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.