Nach zwei Wochen intensiver und zäher Verhandlungen haben sich die knapp 200 Teilnehmerstaaten der Uno-Biodiversitätskonferenz (COP17) in Jerewan, Armenien, auf wichtige Beschlüsse zum Schutz der Natur geeinigt. Die Einigung über zwei zentrale Dokumente wurde erst in den frühen Morgenstunden erzielt, nachdem die Konferenz am Freitagabend verlängert werden musste. Im Plenarsaal brach nach dem Abschluss der Verhandlungen Applaus aus.
Trotz des Einigungsergebnisses waren die Fortschritte bei einigen besonders umstrittenen Fragen begrenzt. In den Abschlussdokumenten wurden Formulierungen abgeschwächt und einzelne Passagen vollständig gestrichen. Unter anderem blockierte Russland bei vielen Punkten den Verhandlungsprozess, was zu diesen Abstrichen in den finalen Texten führte.
Ein wesentlicher Teil der Beschlüsse betrifft die Bestandesaufnahme zur Umsetzung des globalen Biodiversitätsabkommens aus dem Jahr 2022. Ziel der Konferenz war es, die Fortschritte beim weltweiten Naturschutz zu bewerten und neue Maßnahmen festzulegen. Die Ergebnisse zeigen jedoch die Schwierigkeit, einen Konsens unter fast 200 Staaten zu finden.
Im Rahmen der Konferenz wurde zudem über die zukünftige Organisation der Treffen entschieden. Die Teilnehmerstaaten bestimmten Ecuador als Gastgeber für die nächste Konferenz im Jahr 2028. Damit ist der Rahmen für die weitere globale Strategie zum Schutz der biologischen Vielfalt gesetzt.




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