Seit diesem Dienstag steht mit «hatehelp» eine neue Beratungsstelle zur Verfügung, die sich gezielt an Erwachsene in der Deutschschweiz richtet. Die Plattform richtet sich an Personen, die im Internet beleidigt, bedroht, belästigt oder blossgestellt werden. Damit reagiert die Organisation auf die Beobachtung, dass digitale Gewalt auch bei Erwachsenen immer häufiger vorkommt.
Das Angebot umfasst eine kostenlose sowie anonyme Erstberatung für die Betroffenen. Zudem stellt die Anlaufstelle wichtige Informationen bereit, damit die Nutzer wissen, welche konkreten Schritte sie bei Gewalt im Netz unternehmen können. Ziel ist es, erste Hilfe und Orientierung in Situationen von Online-Hass zu bieten.
Hinter der Initiative steht der Verein Fairmedia, der die neue Stelle ins Leben gerufen hat. Der Verein verfügt bereits über Erfahrung im Bereich der Medienberatung und war zuvor primär für Unterstützung bei unfairer Medienberichterstattung bekannt. Mit «hatehelp» erweitert Fairmedia sein Portfolio nun systematisch auf den Bereich der digitalen Gewalt.
Die neue Struktur ermöglicht es Opfern von Online-Gewalt, niedrigschwellige Unterstützung zu finden, ohne direkt rechtliche Schritte einleiten zu müssen. Durch die Anonymität der Erstberatung wird eine Hürde für Betroffene abgebaut, die Hilfe suchen. Fairmedia positioniert sich damit als zentrale Ressource gegen Hass im Netz innerhalb der Deutschschweiz.




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