Der Schweizer Bundesrat hat am Mittwoch eine überarbeitete Strategie zur Anpassung an den Klimawandel verabschiedet. Das neue Konzept umfasst insgesamt 56 Massnahmen, um die Schweiz besser auf zukünftige Naturgefahren vorzubereiten. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Bewältigung von Hitzesommern sowie die Bekämpfung von Trockenheit.
Ein zentraler Pfeiler der Strategie ist der Schutz der Bevölkerung vor extremer Hitze. Künftig sollen hitzebedingte Todesfälle sowie entsprechende Spitaleintritte präziser erfasst werden, um die Risiken besser zu analysieren. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft gegenüber steigenden Temperaturen systematisch zu erhöhen.
Parallel dazu setzt der Bund auf ein verbessertes Wassermanagement, um der Wasserknappheit entgegenzuwirken. Die Überwachung von Wasseranlagen und die Kontrolle von Trockenperioden sollen intensiviert werden. Diese Massnahmen dienen unter anderem dazu, die Ausbreitung von Legionellen in den Anlagen zu verhindern.
Für die Umsetzung dieser strategischen Anpassungen will der Bundesrat finanzielle Mittel in Höhe von rund 9,5 Millionen Franken beantragen. Ergänzend zu diesen neuen Plänen hatte die Regierung bereits im Sommer spezifische Hilfen für die Landwirtschaft beschlossen. Damit reagiert der Bund auf die zunehmenden klimatischen Herausforderungen im Agrarsektor.




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